weather-image
14°
Was bei den Hochzeitsplanungen zu beachten ist

Vorfreude auf den großen Tag

Wer sich 2019 das Jawort geben will, sollte sich allmählich sputen. Foto: djd

Die magische Marke von 400 000 hat auch 2017 deutlich gehalten: Gut 407 000 Paare haben sich im letzten Jahr in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes das Jawort gegeben. Das waren zwar geringfügig weniger Eheschließungen als 2016, aber deutlich mehr als beispielsweise noch 2013.

Wer sich 2019 das Jawort geben will, sollte sich allmählich sputen. Auf den großen Hochzeitsmessen im Herbst und Winter kann man sich noch Anregungen für die Gestaltung holen, aber einige grundsätzliche Weichen müssen schon vorher gestellt sein. Beispielsweise die Wahl der Location. Originelle Orte und beliebte Hotels und Restaurants sind in der Regel schon viele Monate im Voraus ausgebucht. Wer genaue Vorstellungen hat, sollte daher möglichst früh Ausschau halten und den Ort bis spätestens ein Jahr vor der Feier festmachen. Je größer die Hochzeitsgesellschaft, desto früher sei es nötig, den Ort der Feier festzumachen. Die Wahl der Location ist davon abhängig, was das Budget hergibt.

Die Einladungskarten werden üblicherweise bis zu einem halben Jahr vor dem Termin verschickt, damit sich Freunde, Verwandte und Bekannte den Tag freihalten können. Etwa ein Vierteljahr vor dem Fest sollte sich das Paar um das Hochzeitsmenü und die Getränkeauswahl kümmern. „Alle Speisen sollte man am besten im Voraus einmal Probe essen, für die gute Gastronomie und für gute Caterer sei dieser Service selbstverständlich“, erklärt Experte Ulrich Biene. Generell müsse man sich zwischen einem Restaurant und einer freien Eventlocation mit Caterer entscheiden. Wer eine freie Eventlocation bucht, kann gemeinsam mit dem Caterer Speisen und Getränke individueller planen. Insgesamt sind die Vorbereitungen dabei aber aufwendiger. Ein Restaurant dagegen nimmt dem Brautpaar fast alle Mühen ab – dafür gibt es allerdings auch einen engeren Rahmen bei der Gestaltung der Feier. Und rund sechs Monate vor dem Termin sollte Frau sich auf die Suche nach dem Hochzeitskleid machen. Die moderne Braut darf 2019 ruhig etwas schillern. Das scheinen sich zumindest Designer wie Naeem Khan, Mira Zwillinger, Theia und Jenny Packham gedacht zu haben. Khan, bekannt für seine aufwendigen Stickarbeiten, präsentierte einen Großteil seiner neuen Kollektion mit goldenen Pailletten-Elementen und funkelnden Details wie etwa klein gebrochene Spiegelgläser, die sich über ganze Outfits, entweder kurze Brautkleider oder lange Jumpsuits mit Cape, zogen.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare