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Startschuss für die Schnäppchenjagd

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Der Sommer ist nicht nur die Zeit für Eiscreme und Freibad: Auch der Sommerschlussverkauf gehört traditionell dazu. Angebote gibt es bundesweit meist ab Ende Juli – und damit auch in Springe und Bad Münder.

Dass insbesondere zuletzt nicht jeder Tag ein Hitzetag war, hat für die Kunden auch Vorteile: Die Regale der Händler sind noch ordentlich gefüllt. Dort gibt es Schickes und Modisches für die warme Jahreszeit – und vielleicht sogar noch das eine oder andere WM-Schnäppchen. Um die Lager für die Folgekollektionen zu räumen, locken viele Geschäftsleute in der Deister-Süntel-Region mit reduzierten Preisen. Reduzierungen von 50 Prozent und teils darüber hinaus sind keine Seltenheit.

Bei vielen Waren, deren Preise schon herabgesetzt waren, wird nun nochmals der Rotstift angesetzt. Die Kunden dürfen sich auf satte Rabatte freuen, heißt es dementsprechend beim Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Und weil die Läger noch gut gefüllt sind, können sich die Kunden darauf verlassen, dass ihr Händler nichts hinzukaufen muss und sie dort ausschließlich reguläre und hochwertige Ware bekommen.

An dem Schlussverkauf nehmen nach Branchenangaben etwa zwei Drittel der Geschäfte teil, vielfach auch Möbel-, Garten- und Elektromärkte. Während der Schlussverkauf in Großstädten oft über viele Wochen läuft und mitunter kaum noch wahrgenommen wird, ist der SSV gerade für viele inhabergeführte Einzelhandelsunternehmen in Städten wie Springe und Bad Münder noch immer von sehr großer Bedeutung. Seit dem Wegfall der gesetzlichen Beschränkungen im Jahr 2004 koordiniert der Handel die Sommer- und Winterschlussverkäufe übrigens in Eigenregie.

„Als Kundenmagnet und Werbemaßnahme hat der SSV nichts von seiner Bedeutung eingebüßt“, heißt es in den heimischen Werbegemeinschaften und Vereinigungen. Die Händlervertreter sind überzeugt: „Der SSV besteht de facto trotz der gesetzlichen Abschaffung weiter fort, weil die Geschäfte Platz für ihre Herbst- und Winterware brauchen“.

Solange die Kunden gemeinsame Schlussverkäufe erwarten, werde der Handel diesem Wunsch entsprechen, meint der Springer WIR-Vorsitzende Wilko Struckmann. Besonders für Textilfachhändler hat der SSV immer noch eine große Bedeutung. Die Kunden warten gezielt darauf.

Gleichwohl raten die Einzelhandelsverbände, genau hinzuschauen und sich nicht von Prozentzahlen blenden zu lassen. Ein Vergleich sei stets geboten. Doch gerade die Händler vor Ort genießen nach wie vor höchstes Vertrauen. Und bei ihnen gibt es eine qualifizierte Beratung gratis dazu.

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