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Offiziell ist er seit Jahren abgeschafft – und doch spielt er eine große Rolle für den Einzelhandel und vor allem für die Kunden: Die Rede ist vom Winterschlussverkauf. Die Preise werden wieder kräftig purzeln.

In diesem Jahr dürfte die Schnäppchenjagd rund um den Deister besonders erfolgversprechend sein: Nachdem winterliche Temperaturen bislang praktisch ausgeblieben sind, sind die Lager der Händler noch randvoll, sodass eine große Auswahl an Ware in allen gängigen Größen vorhanden ist. Wer warme Kleidung sucht, muss sich also nicht mit wenigen Resten begnügen, sondern kann noch aus dem Vollen schöpfen. Weil die Regale aber für die neue Frühjahrs- und Sommerkollektion unbedingt geräumt werden müssen, können Kunden mit starken Nachlässen rechnen.

Das sollte allerdings niemanden zu überstürzten Einkäufen verführen. Wie immer gilt es, ein paar Regeln zu befolgen, um am Ende Enttäuschungen zu vermeiden.

Experten raten: Wer sich vorher eine Liste mit Dingen macht, die er wirklich braucht – der gerät nicht unnötig in Versuchung. Schnell ist etwas gekauft, nur weil es gerade verlockend günstig ist. Doch darunter leidet schnell mal die Qualität – das sollten Sie bei aller verständlichen Freude über vermeintliche Schnäppchen beachten.

Wenn doch mal etwas schiefgeht, denken Sie dran: Auch im Schlussverkauf gilt das Rückgaberecht bei Mängeln im Sinne des Paragrafen 440 des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

Das ist aber streng von einem Umtausch zu unterscheiden. Hierbei handelt es sich um eine bloße Kulanz des jeweiligen Geschäfts. Oft ist im Schlussverkauf aber reduzierte Ware vom Umtausch ausgeschlossen. Doch das bedeutet eigentlich nur, dass Sie die Kleidung beispielsweise nicht zurückgeben können, wenn sie nicht passt oder zu Hause nicht mehr gefällt. Ungeachtet dessen gilt: Hat der gekaufte Pullover einen Fehler oder ist beschädigt, dann muss der Händler den Schaden reparieren oder einen makellosen Ersatz anbieten. Kann er das nicht, haben Sie als Kunde das Recht, Ihr Geld zurückzuverlangen.

Hier noch einige weitere Tipps für den gelungenen Winterschluss-Einkauf:

• Setzen Sie sich eine finanzielle Grenze.

• Kaufen Sie nur ein, wenn Sie auch Spaß dran haben.

• Nehmen Sie eine Freundin oder einen Freund mit, wenn Sie Beratung brauchen. Gehen Sie allein, wenn Berater sie eher ablenken.

• Machen Sie aus der Shopping-Tour ein Event: Vielleicht gehen Sie zwischendurch gemütlich einen Kaffee trinken.

• Das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt. Vielleicht finden Sie im Schlussverkauf schon ein passendes Geschenk für Ihre Lieben?

• Wenn Sie bei einem Teil unsicher sind, dann verlassen Sie den Laden und kehren eine Stunde später dorthin zurück.

• Wenn Sie für ein bestimmtes Kleidungsstück eine Ergänzung brauchen, beispielsweise Schuhe für ein Kleid oder eine Jacke zu einer Hose, dann ziehen Sie das Stück beim Einkauf an. Nur so können Sie sicher sein, dass die Sachen auch zueinander passen.



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