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Lokaler Einzelhandel im Aufwind

Nutzen Sie die Schnäppchen-Chance!

Melpomene - Fotolia

Der Laden um die Ecke gewinnt in Zeiten von Amazon und Co. wieder an Bedeutung. Der Anteil der deutschen Verbraucher, die mindestens einmal pro Woche im stationären Geschäft einkaufen, liegt bei knapp 60 Prozent – und damit deutlich höher als noch vor zwei Jahren (46 Prozent). Trotz aller digitalen Vernetzung kaufen auch jüngere Konsumenten häufig und gern im stationären Handel ein: 61 Prozent der 18- bis 24-Jährigen erledigen mindestens einmal pro Woche ihre Einkäufe in einem Laden vor Ort. Zu diesen Ergebnissen kommt der „Global Consumer Insights Survey 2018“, für den die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mehr als 22 000 Verbraucher in 27 Ländern befragt hat, darunter 1000 deutsche Konsumenten.

Auch im Altkreis Springe haben die heimischen Geschäfte viel zu bieten – auch in Zeiten des Online-Shoppings: Ein tolles Sortiment, Vielfalt, Sachverstand, Freundlichkeit und Kundenservice laden zum Bummeln vor der eigenen Haustür ein. Toller aktueller Anlass für eine Tour: der Winterschlussverkauf. Den gibt es offiziell zwar seit mittlerweile gut 15 Jahren nicht mehr. Stattdessen bieten viele Händler aber über das Jahr verteilt eine ganze Reihe von Rabattaktionen. Und viele Kunden legen ihre Einkäufe ganz bewusst in diese Wochen, weil Sie wissen: Dann lohnt es sich besonders, zuzuschlagen. So gibt es Lieblingsstücke, die vielleicht vor einigen Wochen noch zu teuer schienen, für einen erschwinglichen Preis.

Wenn Sie in diesen Tagen losziehen möchten, haben wir noch ein paar Tipps für Sie, um das Beste aus dem Einkauf herauszuholen.

Erst mal vergleichen

Hohe Prozentzahlen auf den Preisschildern deuten nicht unbedingt auf günstige Preise hin. Händler ziehen als Referenzpunkt für die Ersparnis häufig die unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller heran. Im Handel liegt der tatsächliche Preis für einen Artikel jedoch in der Regel deutlich unter dieser Preisempfehlung. Wer Rabatte mit Gutscheinen kombiniert, kann die Preise eventuell weiter senken.

Alles ganz in Ruhe angehen

Große Rabattversprechen, „Sale“-Schilder und der begrenzte zeitliche Rahmen des Schlussverkaufs verleiten manchmal dazu, ein vermeintlich günstiges Angebot zu kaufen. Verbraucher sollten Angebote jedoch prüfen und sich nicht durch eine kurze Verfügbarkeit zum Kauf drängen lassen. Dazu besteht kein Anlass, denn Händler reduzieren ihre Waren nicht mehr nur zum Sommer- und Winterschlussverkauf. Sie locken auch im Frühjahr- und Herbst-Sale, im Mid-Season-Sale und zu besonderen Ereignissen mit Rabatten.

Was, wenn es doch nicht gefällt?

Obwohl viele Kunden daran gewöhnt sind, besteht im stationären Handel kein generelles Recht auf Umtausch. Die meisten Händler nehmen Waren zwar aus Kulanz zurück, sie können dies, insbesondere bei reduzierten Waren, aber auch ausschließen. Deshalb sollten Verbraucher vor dem Kauf die Umtauschkonditionen mit dem Händler vor Ort klären.

Ein Event draus machen

Gehen Sie nicht einfach nur shoppen – verwöhnen Sie sich! Wie wäre es mit einem Besuch im Fitnessstudio oder bei der Kosmetikerin zum Auftakt, einem Snack in einem der heimischen Gastro-Betriebe zwischendurch und einem Kaffee zum Abschluss? Wer den Einkaufsbummel genießt, sich Zeit zum Stöbern nimmt, der kann aus dem Winterschlussverkauf ein richtiges Ereignis machen.



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