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Grünkohl und Schlachteplatte

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Im Winter wird er gerne als Beilage gegessen. Die Rede ist vom Grünkohl.

Ein Gericht, das so viele Namen hat, besitzt auch viele Freunde. Der Grünkohl ist nicht nur als Braunkohl bekannt, sondern je nach Region auch als Krauskohl oder Federkohl. Außerdem kennt man ihn auch als Lippische, Oldenburger oder Friesische Palme.

Grünkohl ist eine sehr alte Kulturpflanze. Von allen heute bekannten Kohlarten ähnelt er der Wildform des Kohls am stärksten. Schon die Römer kannten und schätzten vor 2400 Jahren einen Vorläufer des heutigen Grünkohls, der als Delikatesse galt. Wer diesen Spargel der Antike anbaute, gelangte oft zu ansehnlichem Wohlstand.

Bei uns gilt der Grünkohl heute besonders als norddeutsche Spezialität. Viele norddeutsche Städte nehmen für sich den Grünkohl als ureigenes Gericht in Anspruch.

Am besten sollte man sich in den Gasthäusern der Region einen Platz sichern, um neben dem traditionellen Kohlgericht auch einmal neue Kreationen auszuprobieren.

Grünkohl ist ein herzhafter Fitmacher, der nicht nur durch seinen deftigen Geschmack besticht, sondern auch durch die vielen Vitamine und Mineralien. Der hohe Vitamin C-Gehalt (100mg/100g) bleibt auch während der Zubereitung zum Großteil erhalten. Somit können Sie also mit guten Gewissen ein ausgiebiges Grünkohlmahl genießen.

Wir wünschen guten Appetit!

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