×
Grünkohl frisch vom Feld lockt in die heimische Gastronomie

Einzigartiger Geschmack

Deutschland ist immer noch geteilt: in den Süden, wo Grünkohl eher als Viehfutter gilt, und in Regionen weiter nördlich, in denen das Wintergemüse ein Traditionsgericht ist. Ob Ruhrgebiet, Norddeutschland oder Mecklenburg-Vorpommern: Grünkohlessen sind für Firmen, Kegelclubs und Vereine einer der besten Gründe, die kalte Jahreszeit herbeizusehnen. Wobei es klare Unterschiede gibt, was die Beilagen angeht: Im Pott gehören unbedingt Mettenden dazu, in Mecklenburg Kasseler oder Schweinebacke und in Niedersachsen und Bremen „Pinkel“, eine geräucherte Grützwurst. Die Beilagen ruinieren zwar die brillant niedrige Kalorienbilanz des Grünkohls, nicht aber seinen außerordentlichen Vitaminreichtum und seinen einzigartigen Geschmack – den man, ähnlich wie bei Rosenkohl, liebt oder meidet.

Das Gemüse macht uns fit mit Ballaststoffen, die den Darm reinigen, vielen Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und blutbildendem Eisen sowie einer beeindruckenden Vitaminkombination: Grünkohl enthält fast alle Vitamine aus der B-Gruppe, mehr Vitamin E und damit mehr Zellschutz als andere Gemüse sowie viel Vitamin C für die Infektabwehr. Daneben ist er auch äußerst reich an Vitamin A, das in Form von Carotinoiden wie Lutein vorliegt. Vitamin A ist wichtig für die Augen und als Vorbeugung gegen Alterserkrankungen wie etwa den grauen Star und altersbezogene Makuladegeneration.

Hausgemachter Grünkohl in zahlreichen Varianten steht bei den Gastronomen jetzt wieder auf der Speisekarte. Und wer mag sich das schon entgehen lassen?




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt