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Die familienfreundliche Stadt

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Die „Familienfreundliche Stadt Springe“ liegt in herrlicher Landschaft zwischen Großem und Kleinem Deister. Die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und der beliebten Fußgängerzone lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Sie vermittelt das Bild einer Kleinstadt mit viel Atmosphäre. Als Naherholungsort ist Springe ein beliebter Ausgangspunkt für Wander- und Fahrradtouristen mit Anschluss an den Deisterkreisel und einer schnellen Bahnverbindung zur Landeshauptstadt Hannover.

Die Springer Innenstadt bietet ihren Kunden rund um Marktplatz, Obern- und Niederntor vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. In vielen Geschäften steht der Inhaber noch selbst hinter der Ladentheke. Der kleinteilige Facheinzelhandel erfüllt seinen Kunden auf Anfrage auch gerne mal außergewöhnliche Wünsche. Die Läden in dieser „Einkaufsmeile“ führen ein so breit gefächertes Angebot, dass selbst für den anspruchsvollen Konsumenten keine Wünsche unerfüllt bleiben dürften.

Aber auch das Abbiegen in kleine Nebenstraßen sorgt für Überraschungen. Hier gibt es vieles zu entdecken. Plötzlich findet man sich in einer kleinen Fachwerkgasse, zurückversetzt in alte Zeiten. In Springe gibt es dienstags und freitags Wochenmärkte, auf denen sich Einheimische und Gäste gerne mit frischen und regionalen Produkten versorgen.

Der 120 Mitglieder starke Werbe- und Informations-Ring Springe (WIR) ist ein Zusammenschluss umtriebiger Kaufleute, Freiberufler und Handwerker, mit dem gemeinsamen Ziel, den Wirtschaftsstandort Springe zu fördern und zu beleben. Regelmäßige Aktionen im Jahresverlauf sind der Frühlingsmarkt, das Maibaumfest sowie der Töpfer-, Bauern- und Martinsmarkt. Das Stadtmarketing bildet die Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung, bündelt die Kräfte und baut Strukturen auf. Immer das Ziel vor Augen, die Attraktivität und Lebensqualität der Innenstadt zu erhalten, zu fördern und zu verbessern. Das historische Zentrum ist das Aushängeschild Springes und steht dabei im Fokus der Arbeit.

Zwei Museen liegen direkt im Zentrum. Das Museum auf dem Burghof erzählt viel über die wechselvolle Geschichte der Stadt, ist aber gleichzeitig eine lebendige Begegnungsstätte. Der Trägerverein organisiert auch den jährlichen Töpfermarkt, der weit über die Grenzen Springes bekannt ist. Und dann gibt es da noch das Fußballmuseum mit der Sportsammlung Saloga: schauen, entdecken, erinnern, staunen. In neun Räumen sind tausende von Sport- und Fanartikeln zum Thema Fußball untergebracht.

Etwas außerhalb, im Jagdschloss Springe, wo es auch eine naturkundliche Ausstellung gibt, veranstaltet der Kulturkreis Springe klassische Konzerte in königlicher Atmosphäre. Das Jagdschloss selbst ist ein beliebter Ausgangspunkt für Sonntagsspaziergänge.

Die Stadt Springe blickt auf eine über 900-jährige Geschichte zurück. Viele Bauwerke erinnern an unterschiedliche Epochen der Vergangenheit. Der „Ratsnachtwächter Heinrich“ – ein geschnitzter Holzwegweiser – wacht noch heute über das Geschehen der Stadt und zeigt den Besuchern den rechten Weg. Der „lebendige“ Ratsnachtwächter Heinerich alias Gerhard Mestwerdt führt an jedem zweiten Freitag im Monat Gäste auf humorvolle Weise durch die historische Altstadt von Springe. Der Rundgang dauert rund 1,5 Stunden und beginnt am Nachtwächterdenkmal neben dem Alten Rathaus.

Der historische Stadtkern weist gut erhaltene niedersächsische Fachwerkbauten auf. Beachtenswert ist das Haus Peters am Markt. Es wurde ab 1619 als giebelständiges, niederdeutsches Hallenhaus mit Utlucht im Stil der Weserrenaissance gebaut. Es ist reich mit Schnitzwerk und einer lateinischen Fassadeninschrift versehen. Davor befindet sich der Marienbrunnen mit der Holzleserin, die daran erinnert, dass in der vergangenen Zeit in der staatlichen Forst nur soviel Holz gesammelt werden durfte, wie man in der Kiepe tragen konnte.

Den wesentlichen Abschluss des Marktes bildet das 1638 – mitten im dreißigjährigen Krieg – erbaute Rathaus, der heutige Ratskeller. Interessant ist die Steinplatte neben dem Oberlicht der Tür mit dem Stadtwappen und vier menschlichen und tierischen Masken. Gegenüber befindet sich das Gebäude des heutigen Amtsgerichts, ein spätbarockes Herrenhaus aus dem Jahre 1775.

Springe bietet als staatlich anerkannter Erholungsort den Gästen und Einwohnern eine angenehme Atmosphäre zum Verweilen. Nach dem Einkaufsbummel laden hübsche Restaurants zum Rasten und Erholen ein. An warmen Tagen beleben viele Straßencafés das Bild. In der Fußgängerzone erklingen wechselnde Melodien vom Glockenturm – täglich kurz vor 9, 12, 15 und 18 Uhr.

Es bieten sich viele Freizeitmöglichkeiten: Die Umgebung lädt zum Wandern und zu Radtouren ein, Badespaß gibt es im Hallenbad. Reitmöglichkeiten locken im Sommer, das Skigebiet mit Lift in den Wintermonaten. Ortsbürgermeister Carsten Marock schwärmt: „Springe ist meine Heimatstadt, in der ich sehr gerne lebe. Hier gibt es eine wundervolle Landschaft und viele nette Menschen. Drei Dinge fallen mir immer zuerst ein, wenn ich nach Springe gefragt werde: Stadt des Lichts, Schulstandort und wir sind auch ein attraktiver Tourismusort, was sogar manche Einheimische noch nicht wissen.“



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