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Bauern-Diplom für Jungen und Mädchen der Grundschule in Flegessen / „Um die Ecke denken“ lehrt für das Leben

Zwölf rauchende Köpfe auch nach Unterrichtsschluss

Flegessen (jemi). Rauchende Köpfe nach Schulschluss in der Grundschule Flegessen: Zwölf Jungen und Mädchen sitzen vor großen Schachbrettern und spielen. Seit Beginn des Schuljahres bietet die Schule eine Schach-AG für Kinder der dritten und vierten Klasse an – und die wird gut angenommen.

ñ Maximilian überlegt fieberhaft: Die Grundkenntnisse des Schach

Das freut auf der einen Seite Schulschachreferent Jochen Krehnke, auf der anderen Seite Jutta Wallhöfer, die den Kurs leitet. „Die meisten haben wirklich ohne Vorwissen begonnen“, sagt die Rentnerin. Jetzt seien die Kinder soweit, dass sie nach Regeln spielen können: Thea weiß sogar schon, was eine Rochade ist und demonstriert sie im Spiel gegen ihren Bruder Joost. Ihre Mutter besucht jetzt auch eine Schach-AG, damit sie mit ihren Kindern mithalten kann. „Je früher Kinder mit dem Schach beginnen, desto besser“, erklärt Wallhöfer, die selber früh den Denksport mit ihrem Vater betrieb: „Meine Erfahrung ist, dass Schach unglaublich gut ist, um Konzentration, Kreativität, Geduld und Durchsetzungsvermögen zu schulen.“ Besonders die Fähigkeit „um die Ecke zu denken“ sei bei dem Spiel mit den schwarzen und weißen Figuren extrem wichtig, so Wallhöfer.

Ein richtig guter Schachspieler ist schon der achtjährige Herrmann. Er hat die Grundlagen bereits zu Hause erworben. Somit fiel sein Bauern-Diplom richtig gut aus. 100 von 100 Punkte hat er erreicht. Damit ist er sicherlich auch Favorit für die anstehende Schulschach-Meisterschaft der Landesschulbehörde am 22. Januar. Eine Vorrunde findet dieses Mal erstmals in der Grundschule Bad Münder statt. Gegner der Flegessener sind die Grundschulen Hachmühlen und Bad Münder.

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