weather-image
Basierend auf dem Mini Coupé, bietet auch das Roadster-Cabrio viel Fahrspaß

Zwischen Knutsch- und Kultobjekt: Der Mini Cooper roadstert rasant

270_008_5666545_mob_0108_MINI_asp_06.jpg

Autor:

Burkhard Assmus

Die Mini-Familie wächst und wächst. One, Clubmann, Countryman, Roadster und jetzt auch noch ein Roadster Cabrio – was noch auf uns zurollen wird, steht nicht fest. Aber erst einmal ist ja auch das Roadster Cabrio Objekt der Begierde. Ach nein, nicht nur Objekt, sondern schon Kultobjekt.

Mini ist der offene Roadster auf keinen Fall. Die Cabrioversion bietet wesentlich mehr Platz, als man beim ersten Blick auf Blechkleid und Stoffdach vermuten mag. Der Innenraum ist typisch für den feschen Briten, hat alle Elemente seiner Brüder und Schwestern übernommen und bietet auf den beiden Sitzplätzen ein Gefühl der Geborgenheit. Bleibt die Stoffmütze geschlossen, werden Großgewachsene etwas „erdrückt“, aber das liegt natürlich auch am tiefen Schwarz der Kapuze. Gibt’s auch in anderen Farben… Beim Open-Air-Feeling geht es dagegen luftig zu. Großgewachsene Passagiere sollten Baseballcaps oder Kopftücher tragen, dann zieht es nicht so stark. Frischluftfans werden den leichten Windzug sowie die sanften Verwirbelungen im Innenraum bei zügiger Gangart genießen – sie sich sogar wünschen. Die Roadsterfans unter den Cabriofahrern mögen ja ohnehin die eher härtere Gangart.

Der Cooper S ist ’ne gute Wahl. Seine 184 PS machen ihm Feuer unterm Hintern. Jede Kurve macht dem Mini mit seinen fast 1300 Kilogramm Leergewicht Spaß, und auch der Fahrer lässt sich bei der wilden Hatz durchs Weserbergland vom Kurven-Virus anstecken. Immer den Kraftstoffverbrauch im Auge, gefallen dem Test-Mini aber auch lange Autobahn- und Landstraßen-Passagen. Knapp sieben Liter sind das goldene Mittelmaß, bei nicht immer ruhiger Gangart. Für ein Auto mit dieser Leistung akzeptabel, aber sicher nicht glänzend.

Mehr als nur akzeptabel ist auf jeden Fall das Fahrwerk. Nicht zu straff, aber doch sportlich, schluckt es alle Unebenheiten tadellos weg. Apropos schlucken: Sehr erstaunlich ist, was der Kofferraum schlucken kann. Mit einer Durchladevorrichtung versehen, können sogar Snowboards verstaut werden, und das restliche Gepäck für den Winterurlaub findet ebenfalls ausreichend Platz. Notsitze hinter Fahrer und Beifahrer: Fehlanzeige. Doch das hier ist ja auch ein Roadster.

Der Cooper S beginnt bei 26 750 Euro. Einstiegsmotorisierung ist das 122-PS-Triebwerk des Cooper. Ab 27 750 Euro dieselt es im Roadster Cabrio. Hier galoppieren dann 143 muntere Pferdchen über den Asphalt. Dann ist da noch der John Cooper Works. Unter seiner Haube werkeln 211 PS und entwickeln eine brutale Kraft. Der Grundpreis: 31 900 Euro – alles andere als „mini“. Extras einer Sonderausstattungsliste sind dazu da, sein Fahrzeug zu individualisieren. Hier haben die Briten eine Menge zu bieten und langen kräftig zu. Und der Kunde bestellt und bezahlt. Kein Mini verlässt das Band in der Grundausstattung. Individualisierung gehört hier quasi zur Serie…



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt