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„Tomfoolery“: Quartett ist nie ganz laut und nie ganz leise

Zwei Gitarren und vier Stimmen

Wölpinghausen. Feinsinnig, nachdenklich, augenzwinkernd humorvoll aber auch tief melancholisch, zuletzt immer optimistisch: So haben sich Tom und Jane Fairnie, Madelaine Cave und Graham Whyte als „Tomfoolery“ bei ihrem dritten Auftritt in der „Kleinen Freiheit“ präsentiert.

Autor:

Jan Peter Wiborg

Der Bandname „Tomfoolery“ weist in die richtige Richtung: Als Narretei übersetzt das Wörterbuch, oder auch als Albernheit – das träfe es nicht. Songwriter Tom Fairnie und seine Frau aus Edinburgh treten seit Jahren gemeinsam auf, mit Madelaine Cave und Graham Whyte haben sie sich vor zwei Jahren musikalisch Passendes an die Seite geholt. Vieles im schottischen Liedgut erinnert an die umherziehenden Sänger, die Einflüsse zu ihrer Musik, zur Volksmusik zusammenfügten. Tom Fairnie schreibt und singt in dieser Tradition, bleibt dabei aber nicht nur in seiner Heimat, sondern auch Leonhard Cohen, Paul Simon, Ralph McTell oder auch Anklänge an die amerikanische Country-Musik klingen durch. Als Kompliment an ihr Gastgeberland singt Jane Fairnie „Weißt Du, wo die Blumen stehen“ auf Deutsch. Der Chor der Besucher stimmt ein und trägt die Schottin durch die Zeilen. Nie ganz laut, aber auch nie zu leise singt die Gruppe ohne Mikrofone und technische Verstärkung wenig instrumentiert, meist nur pur. Sie beherrschen die Zwischentöne: Zwei Gitarren und vier Stimmen. Dem Publikum gefällt’s.




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