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CDU: Einsparmöglichkeiten ausgeschöpft / Einnahmen erforderlich

"Zwei Drittel schon verbraten"

Auetal (rnk). Weniger Arbeitslose, steigende Steuereinnahmen durch die positive Konjunkturentwicklung: Dass sich das Haushaltsdefizit des Auetals verringert hat, sei zwar erfreulich, doch ein Grund zur Euphorie sei dies nicht, erklärte Heinrich-Jürgen Ebeling in seinem Bericht als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Gemeinderat.

Mehr Werbung für das Gewerbegebiet will die CDU. Foto: rnk

Zwar habe das Auetal nur noch 3,4 Millionen Euro Schulden, aber auf der anderen Seite habe man zwei Drittel aus dem Erlös des Verkaufs der Wasserversorgung "schon wieder verbraten". Positiv wertete Ebeling den Rückgang der Personalkosten um 165 000 Euro, Reserven sehe die CDU noch beim Bauamt, wo möglicherweise noch eine Kraft "anders eingesetzt" werden könnte. Die Einsparmöglichkeiten seien fast ausgeschöpft, meinte Ebeling und überlegte mit Blick auf den Zustand mancher Straße und manchen Wirtschaftsweges, ob es beim Sparen nicht zuweilen auch des Guten zu viel gewesen sei. Für den Bauhof forderte Ebeling ein genaues Konzept, wofür wann welches Fahrzeug eingesetzt wird. Die CDU habe immer noch das Gefühl, "dass dort alles aus dem Bauch heraus entschieden wird". Ebeling wiederholte die CDU-Forderung nach Bildung von Themenschwerpunkten für das Gewerbegebiet, um gezielt Gruppen ansprechen zu können, etwa aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien, die in Rehren beispielsweise ein Wartungszentrum einrichten können. Die Hoffung dabei: "Wenn einer kommt, kommen auch die anderen." Diese Werbemaßnahme sei allerdings eine Aufgabe des Bürgermeisters. Mit einem netten Wortwechsel endete der Bericht. "Die Ziele der CDU-Fraktion decken sich mit denen des Vorsitzenden", meinte Ebeling mit Blick auf Friedrich Gärling. Dessen Erwiderung: "Das ist ja schon viel wert." Anschließend wurde mit Katharina Sassenberg die langjährige Schatzmeisterin verabschiedet. In ihrem letzten Kassenbericht kündete sie von einem Plus von 252 Euro, sie konnte sich aber noch recht gut an Zeiten erinnern, in denen 10 000 Mark in der Parteikasse waren. Migliederschwund und ein nicht ganz billiger Wahlkampf wurden als Ursache für den finanziellen Niedergang angesehen. Neuer Schatzmeister ist Werner Schmidt, Kathrinhagen.



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