×
Polizei setzt Spürhunde ein / Beamte in Zivil kontrollieren während des Festes Samstag und Sonntag

Zwei Bombendrohungen gegen das Altstadtfest

Rinteln (wm). Am Samstagmittag und am Sonntagvormittag gingen beim Polizeikommissariat Rinteln zwei Bombendrohungen ein - mutmaßlich von demselben Täter. Kommissariatsleiter Gerhard Bogorinsky rief Polizeibeamte und Beamte des Kriminalermittlungsdienstes aus ihrem freien Wochenende zurück und verständigte Feuerwehr, Bauhof und Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz.

Polizeibeamte mit speziell ausgebildeten Spürhunden suchten am Samstag wie am Sonntag den Markt- und Kirchplatz ab. Alle Papierkörbe wurden regelmäßig an den beiden Festtagen überprüft und geleert und mögliche Verstecke für einen Sprengkörper durchsucht - ohne Ergebnis. In einer Krisensitzung einigten sich Polizei und Stadtverwaltung darauf, das Altstadtfest am Samstag und Sonntag wie geplant stattfinden zulassen. Am Samstag wie am Sonntag war die Polizei - auch in Zivil - verstärkt auf Markt- und Kirchplatz präsent. Auch in Hameln hat es in jüngster Zeit Bombendrohungen gegeben: Am 22. Juli musste das Hamelner Rathaus geräumt werden, weil ein anonymer Anrufer mitgeteilt hatte, im Rathaus werde eine Bombe hochgehen. Die nächste Bombendrohung folgte am 6. August: Ein Unbekannter war vor der Kasse des Hamelner Südbades erschienen und hatte der Kassiererin mitgeteilt, im Bad werde eine Bombe hochgehen. Zusammenhänge mit den Straftaten in Hameln sieht man in Rinteln nicht. Bis Sonntagabend gab es auch noch keine Hinweise auf einen möglichen Täter. Die telefonischen Drohungen werden von Experten ausgewertet, die Anrufe zurückverfolgt. Wer eine Bombendrohung ausspricht, den erwartet nicht nur eine Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung einer Straftat und damit je nach Schwere bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe, so ein "schlechter Scherz" kann wie im konkreten Fall zu Schadenersatzforderungen im fünfstelligen Bereich führen durch Rechnungen für den Polizei-, Feuerwehr- und Bauhofeinsatzam Wochenende.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt