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Zwei Agamen vor Wildtierstation ausgesetzt

Sachsenhagen (rd). Am frühen Dienstagmorgen fand ein Mitarbeiter der Wildtier- und Artenschutzstation zum Dienstbeginn einen Karton mit der Aufschrift "Agamen" vor dem Tor der Wildtierstation.

Vorsichtig öffnete Stationsleiter und Tierarzt Dr. Florian Brandes den Karton und musste feststellen, dass Unbekannte ein Pärchen Siedleragamen (Agama agama) ausgesetzt hatten. "Die Tiere sind schlecht genährt und dem Männchen fehlt ein Stück des Schwanzes. Leider ist das nicht der erste Fall, in dem Tiere illegal vor der Wildtierstation ausgesetzt wurden", erklärte Brandes. Da dieses Verhalten einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt, werden solche Fälle grundsätzlich zur Anzeige gebracht und in der Regel auch verfolgt. Zwei mögliche Gründe können sich die Mitarbeiter der Station für solch ein Handeln vorstellen: Vielleicht war der Halter mit der artgerechten Pflege der Tiere einfach überfordert, da diese afrikanischen Echsen hohe Ansprüche an die Haltung im Terrarium stellen. Möglicherweise handelt es sich auch um Opfer der Ferienzeit. Immer wieder werden Tiere lästig, wenn die Versorgung während des anstehenden Urlaubs nicht gewährleistet ist. Foto: pr.




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