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Geldbach: Schlagabtausch im Internet

"Zustimmung hat Jahn sich erschlichen"

Rodenberg (bab). Die Auseinandersetzung der Firma Geldbach mit ihren ehemaligen Mitarbeitern entwickelt sich zu einemöffentlichen Schlagabtausch im Internet. Auf die veröffentlichte Stellungnahme von Norbert Jahn, ehemaliger Geschäftsführer der Wilhelm Geldbach Piping Equipment (WGPE) hin, folgte ein weiteres Schreiben von Manfred Geldbach. Außer den bekannten Vorwürfen enthält die Stellungnahme noch Details aus der Firmengeschichte.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Am Freitag schilderte der ehemalige WGPE-Geschäftsführer Norbert Jahn in unserer Zeitung ausführlich seine Sicht der Dinge im Zerwürfnis zwischen seiner ehemals in Rodenberg ansässigen Firma und dem Mitbewerber Euroflansch. Nun schlägt Unternehmer Manfred Geldbach zurück. In welcher Funktion er die Abhandlung veröffentlicht, wird in dessen Brief nicht deutlich. Er ist lediglich mit seinem Namen unterzeichnet. Geldbach geht in seinem Brief auf Teile der Firmengeschichte ein, die mit dem derzeitigen Rechtsstreit unmittelbar nicht in Verbindung zu bringen sind. So rollt er die Gründungsphase der WGPE aus seiner Sicht auf und nimmt zu innerbetrieblichen Details Stellung, die bisher nicht Gegenstand der juristischen Auseinandersetzung sind. Zu den Vorwürfen aus jüngerer Zeit stellt er dar, dass es nicht acht Mitarbeiter waren, die nach dem Wechsel der Geschäftsführung bei WGPE gegangen seien. Mindestens zwei davon seien bereits vorher mit Zustimmung Jahns freigestellt worden. Diese seien dann zur Firma Euroflansch gewechselt. Erneut bestreitet Geldbach, dass den Gesellschaftern die Umstände bei der Gründung von Euroflansch klar gewesen seien. Jahn habe sich die Zustimmung "erschlichen". Als Argument habe dieser angegeben, dass der chinesische Lieferant ein "deutsches Bein" benötige und dass man "die Firma dann besser unter Kontrolle habe". Auch dass die Eigentümer der gegründeten GmbH nicht bekannt gewesen seien, wiederholt Geldbach. Dass die neue Firma zur Hälfte dem damaligen WGPE-Prokuristen und dessen Frau gehört habe, sei von Jahn bewusst verschwiegen worden. Jahn hatte bei der Gründung im September 2006 die Eigentümer allerdings öffentlich genannt (wir berichteten). 50 Prozent waren nach seinen Angaben auf zwei chinesische Geschäftspartner aufgeteilt, zehn Prozent hielt besagter Prokurist und 40 Prozent dessen Frau. Der Schlagabtausch der beiden gegnerischen Parteien ist mittlerweileöffentlich, der Briefverkehr im Internet nachzuvollziehen. Im Portal-Rodenberg sind die Stellungnahmen in voller Länge veröffentlicht.




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