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Samtgemeinde Nienstädt muss Kostenschätzung und Lichtberechnung bezahlen

Zuschuss fließt nur bei Vorleistung

Samtgemeinde Nienstädt. Die Samtgemeinde Nienstädt will mit Sanierungen der Innenbeleuchtung in kommunalen Gebäuden Geld und CO2 sparen und dafür noch Fördermittel einsammeln. Doch ob sich dieses Vorhaben am Ende rechnet, hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss in Zweifel gezogen. Denn laut Verwaltung seien zunächst rund 6000 Euro für ein Gutachten fällig, das Grundlage der Förderung ist.

Wie Sandra Wiechmann, Allgemeine Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters, dem Ausschuss erläuterte, sei als erstes Objekt die Grundschule Nienstädt ins Auge gefasst worden. „Das ist das Gebäude, wo es am meisten Sinn macht.“ Dafür habe die Verwaltung zwei Angebote von Büros verglichen, die eine Untersuchung zu Einsparmöglichkeiten und Kostenschätzungen abgeben kann. Das niedrige Angebot liege bei rund 6000 Euro. „Das andere ist doppelt so hoch“, sagte Wiechmann. Um eine Förderung zu bekommen, ist nicht nur eine Expertise notwendig, es muss auch ein „CO2-Minderungspotenzial von mindestens 50 Prozent“ erreicht werden. Der Zuschuss würde 30 Prozent der Ausgaben decken.

Den Ausschussmitgliedern erscheinen die Planungskosten ziemlich hoch, deshalb beauftragten sie die Verwaltung, niedergelassene Elektriker zu fragen, ob diese auch befugt sind, entsprechende Berechnungen anzustellen. Grundsätzlich sind sie sich aber einig darüber, dass die Umstellung der Beleuchtung in der Schule auf effiziente LED-Technik sinnvoll ist. bab




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