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Schützenverein Lindhorst und Motorradclub „Crazy Rats“ rücken zusammen

Zusammenarbeit soll weiter wachsen

Lindhorst (svb). Dass der Schützenverein Lindhorst und der Motorradclub „Crazy Rats“ gut befreundet sind, haben die Mitglieder beider Vereine beim Ostereierschießen im Schützenhaus erneut bewiesen, indem die Motorradfahrer fast vollständig bei der Aktion des Schützenvereins mitgemacht haben.

Außerdem sind die „Crazy Rats“ mit ihrer Klubhütte seit einer Weile „Untermieter“ auf dem Gelände des Schützenhauses. Der Verein nutzte das Haus bereits für Feiern und Veranstaltungen, außerdem stellt er seine Hütte bald auf der ehemaligen „Paintball“-Anlage direkt neben dem Schießstand neu auf.

Durch das Zusammenrücken beider Vereine erhofft sich der Schützenverein Lindhorst auch personelle Verstärkung. Bei der jüngsten Jahresversammlung hatte der stellvertretende Vorsitzende Günther Kolles seinen Rücktritt angekündigt. Der Grund dafür sei die angespannte Lage im Verein (wir berichteten).

Weil sich bei der Versammlung niemand spontan bereit erklärte, Kolles Amt zu übernehmen, wird der Vorsitzende Eckart Liebscher in den kommenden Wochen zu einer außergewöhnlichen Mitgliederversammlung einladen, um dann einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden zu wählen. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Mehrere Schützen versprachen, die übrigen Mitglieder anzusprechen, damit bei der anstehenden Neuwahl möglichst viele Stimmberechtigte anwesend sind. Vielleicht finde sich in der Zwischenzeit auch jemand für den Posten, hofft Liebscher.

Ein Mitglied hätte wohl eine Idee, um den Posten zu besetzen, wolle aber bis zur Versammlung nicht damit rausrücken, erklärte der Vorsitzende. Eine Alternative bietet die Freundschaft zu dem Motorradclub. Doppelmitgliedschaften gibt es bereits, aber das erklärte Ziel des Vorstands ist es, noch weitere Mitglieder des Klubs für den Schützenverein zu gewinnen. Auch einen neuen Stellvertreter aus den Reihen der „Crazy Rats“ könne sich Liebscher gut vorstellen.

Die vielen Motorradclubs entgegengebrachten Vorurteile seien bei der Lindhorster Gemeinschaft keineswegs zutreffend. Immerhin zählt Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther ebenfalls zu den „Crazy Rats“, erinnerte Liebscher.




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