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Zur Sache

Die Mordkommission mit Michael Panitz und Dirk Homeier hat jahrelang versucht, den Mordfall der gebürtigen Polin Krystyna Pagacz-Znoj aufzuklären.

Schnell war klar, der Fundort in Hohenrode, ein kleines Waldstück direkt an der Landesstraße, war nicht der Tatort. Die Frau, stellten Gerichtsmediziner fest, sei vermutlich mit bloßen Händen erwürgt worden. Zunächst hatten die Kriminalbeamten im näheren Bekannten- und Freundeskreis der Frau ermittelt, die in der Ritterstraße in einem Mehrfamilienhaus gewohnt hat - auch Spuren bis in ihre Heimat nach Polen verfolgt, wo der Ex-Mann der Ermordeten zu diesem Zeitpunkt lebte. Dazu ist auch das Bundeskriminalamt eingeschaltet worden. Da in Rinteln zur Tatzeit Messe war und ein Zeuge die Frau mit einem 1,80 Meter großen, kräftigen Mann auf der Messe gesehen haben wollte, sind auch Schausteller überprüft worden. Im April 2001 wurde schließlich bundesweit, in Österreich und der Schweiz über die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" nach möglichen Zeugen oder Hinweisgebern gefahndet, gleichzeitig eine Belohnung von 10 000 Mark ausgesetzt. Die Mordkommission wollte nicht mehr ausschließen, dass die Polin ihrem Mörder zufällig über den Weg gelaufen ist oder ihn unmittelbar vor der Tat kennengelernt hat. Nach der ZDF-Sendung gab es zwar viele Anrufe von Zeugen, die die Frau gesehen haben wollten - aber ein wirklich brauchbarer Hinweis war damals nicht dabei. Vergebliche Suche




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