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Zum Thema

Bei der Wirtschaftsbroschüre ist es nicht das erste Mal, dass Stadtdirektor Bernd Reese in Sachen Öffentlichkeitsarbeit eine eigenwillige Methode vertritt. Der gesetzlichen Informationspflicht kommt der ehemalige Lehrer aus journalistischer Sicht nur ungenügend nach. Bei der Wirtschaftsbroschüre beantwortet Reese die einfache Frage nach der Auflage mit "aus- reichend", auf mündliche Nachfrage zu den Kosten sagt er: "Wir haben die Rechnung bezahlt."

Statt konkret auf schriftliche Fragen zu antworten, verfasst er eine Mitteilung, in denen er vor allem seine Arbeit lobt. Nachfragen in Fachabteilungen im Rathaus sind nicht möglich. Reese hat eine Art Maulkorb verhängt. Ihre Fragen muss unsere Zeitung direkt an ihn stellen. Doch in unbequemen Dingen sind Rückrufe von Reese, der oft nicht erreichbar ist, eher selten. Nachrichten auf der Mailbox seines Diensthandys bleiben ohne Reaktion. Verbunden mit nahezu jedem Telefonat ist die Aufforderung, Bad Nenndorf in positiv darzustellen. Bei kritischen Fragen ist erst Rücksprache nötig - das kann mehrere Tage dauern. In deröffentlichen Sitzung des Bauausschusses trieb es der Stadtdirektor auf die Spitze. Er entzog dem Reporter die Sitzungsunterlage, die dieser zuvor vom Ausschussvorsitzenden Herbert Kruppa erhalten hatte. Reese intervenierte und nahm die Vorlage dem Mitarbeiter unserer Zeitung wieder aus der Hand. Für eine Stellungnahme war er gestern nicht zu erreichen. rwe Reese antwortet nicht:Über den Stadtdirektor und seine Informationspolitik




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