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Münderscher Rat stimmt den Maßnahmen im Konjunkturpaket II zu

Zum Konjunkturpaket: „Da lassen wir uns nicht lange bitten“

Bad Münder (st). Der Rat der Stadt hat auf seiner jüngsten Sitzung den von der Verwaltung für das Konjunkturpaket II vorgesehenen Projekten zugestimmt. Insgesamt kann die Stadt in 2009/10 voraussichtlich rund 1,2 Millionen Euro zusätzlich zu den Haushalten investieren.


„Da lassen wir uns nicht lange bitten“, kommentierte CDU-Fraktionsvorsitzender Harald Einecke. Auch wenn die Stadt neue Schulden für die Eigenanteile aufnehmen müsse, dürfe man sich solche Gelegenheiten nicht entgehen lassen. Gerade die Investition in energetische Erneuerungen sei wichtig und würde in der Zukunft Geld einsparen.

Wilfried Müller (SPD), Vorsitzender der Freibadfreunde Beber-Rohrsen, stimmte dem Programm zwar zu, war aber gar nicht einverstanden mit der Förderung des Rohmelbades. „Das kostet die Stadt immerhin rund 33 000 Euro“, so Müller, der hinzufügte, dass man in Rohrsen stets mit rund 5000 Euro jährlich auskommen müsse. Das brachte Helmuth Mönkeberg (proBürger) in Rage. Ein 50 Jahre altes Becken dürfe doch wohl mal saniert werden und Müller solle hier nicht „sein Ding abziehen“.

Andreas Seidel (CDU) beruhigte die Gemüter und lenkte den Blick wieder auf das Wesentliche: „Wenn man bei dem Investitionsstau in Münder hier nicht zugreift, wäre das unverantwortlich. Wir können nicht alle Maßnahmen anpacken, aber die, die im Programm stehen, sind sinnvoll.“

Zum Überblick: 595 241 Euro Fördermittel erhält die Stadt nach dem Verteilungsschlüssel pauschal, 95 221 Euro Eigenmittel muss sie aufbringen. 65 Prozent (rund 449 000 Euro) davon müssen für Bildungsinfrastruktur, 35 Prozent (rund 241 000 Euro) können für sonstige Infrastruktur verwendet werden.

Durch sind damit die energetische Erneuerung der Grundschule Eimbeckhausen (185 000 Euro), des Kindergartens Laurentiusweg (44 000 Euro), die Sanierung des Schwimmerbeckens des Rohmelbades (190 000 Euro), die Dacherneuerung des Steinhofs (59 000 Euro), Beschaffungen im Bereich EDV (10 000 Euro), die energetische Erneuerung der Turnhalle Eimbeckhausen (160 000 Euro) und die Erneuerung von Fenstern in der Grundschule Bad Münder (75 000 Euro).

Auf Nachfrage von Einecke betonte Bürgermeisterin Silvia Nieber: Über Landesprogramme sollen weitere Vorhaben gefördert werden. Die Realisierung steht allerdings erst an, wenn Mittel fließen.



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