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Fünf Jahre autofreie Kloster- und Weserstraße: "Pro Rinteln" lädt Kinder zum Pflastermalen ein

Zum Jubiläum wird die Fußgängerzone bunt

Rinteln (clb). Am 6. September ist es so weit: "Pro Rinteln" will das fünfjährige Bestehen der Rintelner Fußgängerzone feiern. Und anlässlich dieses kleinen Jubiläums hat sich Stadtmanagerin Annette Achilles ein Alternativ-Programm ausgedacht, das bewusst von den typischen Rintelner Innenstadtfesten und Märken abweichen soll.

Der Feiertag, hat sich Annette Achillesüberlegt, soll unter dem Motto "Fünf" stattfinden - eben weil die Fußgängerzone jetzt fünf Jahre alt wird. Und eingebunden werden sollen vor allem Kinder. Diese sollen von 10 bis 13 Uhr mit bunter Straßenmalkreide die Fußgängerzone verschönern - einmal quer durch den autofreien Bereich, vom Eingang an der Weserstraße bis hin zum Eingang an der Klosterstraße. "Jedes Kind bekommt eine Fläche von etwa vier Pflastersteinen und kann diese beliebig zum Thema Fünf gestalten", erklärt Annette Achilles die "Spielregeln" für die Straßenmalaktion. Dazu sollen einige der Kinder an der Weserstraße, vor dem Kaufhaus Bruno Kleine, mit dem Malen beginnen und die anderen an der Klosterstraße, sodass sie sich irgendwann in der Mitte treffen werden. Am Ende soll sozusagen ein "Bildband" entstehen, der sich durch die gesamte Fußgängerzone zieht. Und am Schluss gibt es für alle kleinen Künstler noch eine Überraschung! Auf die Idee der Malaktion sei das "Pro Rinteln"-Team eher zufällig gekommen, erinnert sich die Stadtmanagerin weiter: "Wir haben in der Runde überlegt, was wir zum Fußgängerzonen-Jubiläum anbieten könnten und sind dabei irgendwie auf das Thema Pflastersteine gestoßen." Und dann habe ganz schnell festgestanden, dass vor allem Kinder mit einbezogen werden sollen. "Warum sollen wir immer nur Profis ranlassen? Auch die Kleinen sind mal an der Reihe", so Annette Achilles weiter. "Denn gerade Kinder malen so schön und phantasievoll." Das hat sich auch beim Probemalen gestern Vormittag bestätigt: Im Handumdrehen hatte Annette Achilles zwei junge Helferinnen an ihrer Seite, die gemeinsam mit ihr die ersten Bildchen auf die grauen Pflastersteine gemalt haben. Bewusst hat sich das "Pro Rinteln"-Team gegen eine Großveranstaltung mit Musik, Tanz und Essensständen entschieden - einerseits, um sich von den üblichen Festen abzugrenzen, anderseits, um die Fußgängerzone und die dort ansässigen Einzelhändler an diesem Tag in den Mittelpunkt zu stellen. Dass die Fußgängerzone seit ihrer Einweihung vor fünf Jahren in jeder Hinsicht ein Gewinn für die Rintelner Innenstadt geworden ist, findet nicht nur Annette Achilles - auch die ansässigen Geschäftsleute und Bürger teilen ihre Meinung. "Durchweg positiv" sind die Rückmeldungen, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) auf ihre kürzlich durchgeführte Umfrage erhalten hat. Achilles: "Keiner der Befragten vermisst die direkte Durchfahrt durch Weser- und Klosterstraße." Auch mit der Parkplatzsituation hätten sich die Leute zufrieden gezeigt. Eine ausführliche Auswertung, bei der die IHK die einzelnen Antworten aufschlüsseln wird, soll in Kürze erfolgen. Anmeldungen für die Malaktion werden bei "Pro Rinteln" im Bürgerhaus oder per E-Mail (pro-rinteln@rinteln.de) angenommen.




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