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Ausgezeichnet: Schützenbund Nienstädt feiert 75-jähriges Bestehen

Zum Jubeltag zwei Mal "Gold"

Nienstädt (mw). Beim 75-jährigen Bestehen des Schützenbundes Nienstädt hat dessen Vorsitzender, Karl Krüger, an die bewegte Historie des Vereins erinnert. Der Feier im Nienstädter Schützenhaus haben am Sonnabend Vertreter anderer Vereine, der Politik und der Wirtschaft beigewohnt.

KSV-Sportleiter Manfred Fette (r.)überreicht Karl Krüger die dem

"Immer wieder haben sich Schützen gefunden, die den Verein durch Höhen und Tiefen geführt, aber auch den Schießsport, die Kameradschaft und das Brauchtum gepflegt haben", hat Karl Krüger bei seiner Festrede hervor gehoben. Zur Vereinshistorie berichtete er, dass der Verein 1933 zwar als Kleinkaliber-Schützenverein gegründet, seinerzeit jedoch den Schießsport zunächst nur mit einem Luftgewehr betrieben hatte. Im Wäldchen "Schnatwinkel" wurde damals ein Schießstand errichtet, wobei der übergeordnete Verband dem Verein ein Kleinkalibergewehr geliehen hatte. Erst drei Jahre später konnte sichder Schützenverein sein erstes eigenes Kleinkalibergewehr kaufen. 1939 wurde dann beschlossen, einen Kleinkaliberstand im Garten der Gastwirtschaft "Rinne" zu bauen. Nach Kriegsende musste der Verein alle Gewehre samt Munition abgeben und der Schießstand abreißen, erzählte Krüger. "Alles war mit einem Schlage zerstört, was durch Arbeit und Opfer der Schützenbrüder mühsam aufgebaut worden war." Nur das Schützenhaus blieb erhalten. Ab 1951 durfte der Schießsport zunächst mit Luftgewehren fortgeführt werden. Ein Jahr später wurde denn auch in Nienstädt der Vereinsbetrieb erneut aufgenommen und der Verein in "Schützenbund Nienstädt" umbenannt. Zwei Jahre danach folgte der Wiederaufbau des Schießstandes, nachdem das Kleinkaliberschießen wieder genehmigt worden war. "Aber es sollte noch nicht der letzte Stand sein", so Krüger. 1974 musste der Schützenbund den Schießstand abreißen, nachdem ihm der Grundbesitzer gekündigt hatte. Ab 1975 bestand aber die Möglichkeit, auf den Stand des Schützenvereins Liekwegen zu trainieren, bis der Schützenbund Nienstädt 1983 seinen Schützenstand an der alten Schule in Nienstädt einweihen konnte. Die Standarte des Schützenbundes wurde 1989 geweiht und ein Jahr später der neue Luftgewehrstand (am selben Standort) in Betrieb genommen. Aus Anlass des 75. Jubiläums zeichnete Manfred Fette, Sportleiter des Kreisschützenverbandes (KSV) Schaumburg, den Schützenbund mit der "Großen Verdienstplakette in Gold" des KSV sowie der "Verdienstplakette in Gold" des Niedersächsischen Sportschützenverbandes aus. Bei den Grußworten betonte Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier am Sonnabend, dass "kein anderer Sport wie der Schießsport" Tradition, Brauchtum und Hochleistungssport vereint. Als besondere Leistung würdigte Karl-Heinz Thum, der Stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes Schaumburg, das 75-jährige Bestehen des Vereins. Und Rolf Harmening, Samtgemeindebürgermeister Nienstädt, befand: "Der Schützenbund kann auf das, was er geschafft hat, stolz sein."



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