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Zum Dank geht’s ins Kino

Zwei Nienstädter Jugendliche sammeln 900 Euro für die Kriegsgräberfürsorge

Autor:

jan-Christoph Prüfer

Nienstädt. Insgesamt 928,77 Euro für den Bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge haben Lea Kramer aus Liekwegen und Saskia Solbach aus Meinefeld gesammelt. Als Dankeschön überreichten Bürgermeister Gerhard Widdel und Gemeindemitarbeiterin Birgit Bleidißel den beiden Mädchen Gutscheine für das Kinocenter Stadthagen.

Die Freikarten waren ein zusätzliches Bonbon. Von der gesammelten Summe zahlt die Kriegsgräberfürsorge den Nienstädterinnen zehn Prozent, eine Summe in derselben Höhe schießt die Gemeindeverwaltung hinzu.

„Klar“, sagt die 17-jährige Saskia, die schon zum dritten Mal die Haushalte abgeklappert hat: „Das ist eine Möglichkeit, das Taschengeld aufzubessern.“ Und die vierzehn Jahre alte „Kollegin“ aus Liekwegen bestätigt diesen Eindruck. Lea war schon zum zweiten Mal mit der Sammelbüchse unterwegs.

Die Kriegsgräberfürsorge bittet die Gemeinden jährlich um Unterstützung. In Nienstädt kümmert sich Mitarbeiterin Bleidißel um Sammler, weil sie als Mutter gute Kontakte zu jungen Leuten hält.

„Aber es wird schwieriger, jemanden dafür zu begeistern“, sagt Bleidißel. Zum Vergleich: 2012 waren noch drei Jugendliche in Nienstädter Ortsteilen unterwegs, ein Jahr zuvor waren es vier gewesen.

Bleidißel erklärt sich den Rückgang nicht zuletzt mit den stetig praller gefüllten Terminkalendern der potenziellen Sammler. Die Schule nehme immer mehr Zeit in Anspruch. Auch Saskia ist noch nicht sicher, ob sie in diesem Jahr wieder loszieht. Jetzt aber freut sie sich erst einmal mit Lea über das zusätzliche Taschengeld.




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