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Zukunftswerkstatt über die Halligen

Hameln. „Sind die Halligen noch zu retten?“ Mit dieser Frage schickte Dr. Malte Schindler die AEG-Schüler in Zukunftswerkstätten, um kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Die Palette der Vorschläge reichte von weiträumigen Schutzdämmen für die gesamte Welt der Halligen über die Pflanzung natürlicher Sedimentfallen, die Errichtung ausfahrbarer Schutzmauern bis zur Umwandlung der Halligen in schwimmende Inseln. Ganz intuitiv regten die Schüler damit zu Lösungen an, die teilweise in der Forschung schon diskutiert wurden, derzeit auf einzelnen Halligen erprobt oder aber von den Visionären der Architektur entwickelt werden. Auch mit der Überlegung, die Halligbewohner umzusiedeln und die Halligen den Fluten zu überlassen, griffen die Schüler eine Strategie zur Anpassung an Klimaveränderungen auf. Die Ergebnisse zeigten das Problembewusstsein und Urteilsvermögen der Schüler, lobte die Pädagogin Bettina Tovar-Luthin. Einige Klimaszenarien prognostizieren einen Meeresspiegelanstieg noch in diesem Jahrhundert. Diese Prognose stelle eine echte Herausforderung für die etwa 300 Menschen dar, die auf den Halligen leben, so der Göttinger Geograph Dr. Malte Schindler, der auf Vermittlung von AEG-Lehrerin Heike Wintermeier vor 70 Schülern der Erdkundekurse im Jahrgang 12 über Entwicklungsperspektiven der nordfriesischen Halligen referierte.



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