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Europäisches Tourismusinstitut legt erste Untersuchungsergebnisse vor

Zukunftskonzept mit positiven Beurteilungen für Bad Münder

Bad Münder (hm/jhr). Die ersten Ergebnisse des Zukunftskonzeptes „Tourismus im Weserbergland 2010“ liegen vor – und lassen Bad Münder in positivem Licht erscheinen. GeTour-Geschäftsführer Thomas Heiming stellte die Entwicklung jetzt den Mitgliedern des Kur- und Verkehrsvereins vor.

T. Heiming

Heiming berichtete von den Untersuchungen des Europäischen Tourismusinstituts (ETI) aus Trier unter der Leitung von Prof. Heinz-Dieter Quark. Das Institut wurde vom Verein Weserbergland Tourismus mit der Erstellung eines Zukunftskonzeptes beauftragt, das – aufbauend auf dem im Jahr 2005 begonnenen Markenprozess und dem daraus abgeleiteten Themenmarketing – richtungweisend hinsichtlich Infrastrukturplanung sowie Vermarktungs- und Organisationsstrukturen sein soll.

Durch eine kritische Bestandsaufnahme, so heißt es bei beim Weserbergland Tourismus, sollen sowohl Schwachstellen aufgezeigt als auch entwicklungsfähige Potenziale identifiziert werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen werde ein Handlungs- und Maßnahmenplan entwickelt, dessen Umsetzung die mittel- bis langfristige Wettbewerbsfähigkeit der „Destination Weserbergland“ sichern soll.

„Der Masterplan Weserbergland kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“, erklärte Petra Wegener, Weserbergland-Tourismus-Geschäftsführerin zum Zukunftskonzept. Das Weserbergland habe sich in den letzten Jahren gut entwickelt, aber andere seien besser.

Heiming informierte die KVV-Mitglieder darüber, dass das ETI im Rahmen des Auftrags zum Masterplan auch die touristische Leistungsfähigkeit der einzelnen Orte im Weserbergland untersucht habe.

Durch Anrufe und Anfragen getestet

So erhielten die Touristinformationen in Bad Münder wie auch in anderen Orten Testanrufe, potenzielle Interessenten forderten Informationsmaterial an und die Kompetenz der Mitarbeiter wurde durch schriftliche Anfragen getestet. „Dass wir in all diesen Belangen auf den vordersten Plätzen liegen, erfreut mich sehr“, so Thomas Heiming. Er führt dies auch darauf zurück, dass bereits 2001 ein Qualitätsmanagement eingeführt wurde, das bis heute in jedem Jahr neu bestätigt werden muss. „Weiterhin befragen wir regelmäßig unsere Kunden, wie sie beispielsweise mit der Freundlichkeit unserer Mitarbeiter zufrieden sind und welche Anregungen sie noch haben, damit wir unsere Aktivitäten noch kundenfreundlicher ausrichten können“, erklärte der Geschäftsführer der GeTour. Auch wenn Bad Münder beim Service einen vorderen Platz belege, sei dies kein Grund, sich zufrieden zurückzulegen, sondern müsse Ansporn für die Zukunft sein.

Der GeTour-Chef stellte dar, dass Bad Münder seit 1998 eine durchgängig gute Entwicklung im Tourismusbereich genommen habe. Die Übernachtungszahlen seien erneut gestiegen, bewegten sich zum ersten Mal in der Geschichte Bad Münders über der Marke von 240 000 Übernachtungen.

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