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Studentin schreibt Bachelor-Arbeit zur touristischen Aufwertung / Umfrage läuft

Zukunftsideen für den Blumenwall: "Da steckt eine Menge Potenzial drin"

Rinteln (clb). Eine Bachelor-Arbeit für den Uni-Abschluss ist nicht nur blanke Theorie, sondern manchmal richtig praxisrelevant. Zumindest für Sina Rudolf aus Nienburg: Die 24-Jährige, die International Business und Management mit dem Hauptfach Tourismus in Groningen studiert, hat sich mit Rintelns Stadtmanagerin Annette Achilles zusammengesetzt und überlegt, welchen Rintelner Bereich man touristisch aufwerten und umgestalten könnte. Die Antwort war leicht: der Blumenwall.

Fragt die Rintelner nach ihrer Meinung zum Blumenwall: Sina Rudo

Dazu will Sina Rudolf in der kommenden Woche Meinungen und Anregungen einholen. Mit Zettel und Stift will die Studentin dann durch die Fußgängerzone, über den Marktplatz und natürlich durch den Blumenwall streifen und direkt auf Passanten zugehen. Dabei sollen sowohl Meinungen von Einheimischen als auch von Touristen eingeholt werden. Und auch alle Altersklassen sollen in die Befragung miteinbezogen werden - Jugendliche und junge Erwachsene will die Nienburgerin ebenso anhören wie Familien und Senioren. "Ich will herausfinden, was die Leuteüber den Blumenwall wissen, und gleichzeitig gucken, was für sie attraktiv wäre", erklärt Sina Rudolf. Anschließend wolle sie die Ergebnisse auswerten und dann mit dem Schreiben der Bachelor-Arbeit beginnen. Denn gleich zwei Versionen muss sie bis zum 9. Juni fristgerecht abgeben - eine englische Fassung, weil das Pflicht bei der niederländischen Universität ist, und eine deutsche, die sie dem Stadtmarketingverein Pro Rinteln zukommen lässt. Etwa 30 Seiten soll die Arbeit umfassen und damit alles klappt, wird jede Woche Rücksprache mit einem Uni-Betreuer gehalten. Doch nach Abgabe der schriftlichen Fassung ist der Bachelor-Abschluss noch lange nicht geschafft - danach muss die Studentin ihr Konzept nämlich in einer Power-Point-Präsentation vorstellen und wird außerdem mündlich geprüft. Doch wie kommt man als Nienburgerin und Studentin in den Niederlanden darauf, eine Bachelor-Arbeitüber die Weserstadt Rinteln zu schreiben? Sina Rudolf hat über Bekannte erfahren, dass Rinteln ein für Touristen attraktiver Ausflugsort und vor allem ein beliebtes Etappenziel speziell für Fahrradfahrer ist. Daraufhin hat sie sich über Zeitung und Internet genauer informiert - kurz darauf wardie Entscheidung gefallen. "Und die Idee mit dem Blumenwall fand ich sofort toll, da steckt nämlich eine ganze Menge Potenzial drin", sagt sie. Unterstützung hat sie dann von Annette Achilles bekommen, die sie mit den örtlichen und historischen Gegebenheiten des städtischen Parks vertraut gemacht hatte. "Nachdem die Steinangerbebauung wegfällt, haben wir uns überlegt, wie man den Durchgang vom Blumenwall zum Steinanger anders gestalten könnte", erklärt Annette Achilles. Bereits Ende letzten Jahres war die Idee aufgekommen, in Rinteln ein Labyrinth entstehen zu lassen (in welcher Form auch immer), um die Stadt optisch aufzuwertenund touristisch attraktiv zu machen. Das Blumenwall-Projekt könnte also daran anknüpfen... Nach der Auswertung und Fertigstellung der Bachelor-Arbeit plant Sina Rudolf, die Ergebnisse den Rintelner Bürgern in einem Vortrag vorzustellen.



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