×
17. Shanty-Frühschoppen mit mehr als fünf Stunden Programm und rund 500 Besuchern

Zugabe-Rufe nach dem großen Finale

Hagenburg (jpw). Zum 17. Mal hat der Schaumburger Shanty-Chor es geschafft, mit seinem Shanty-Frühschoppen und den Liedern von allen sieben Weltmeeren ein großes Publikum zu begeistern. Vier Shanty-Chöre, ein Humorist und eine Tanzgruppe bestritten mehr als fünf Stunden Programm in der mit etwa 500 Besuchern gut gefüllten Hagenburger Mehrzweckhalle.

"Zugabe, Zugabe" - diese Rufe nach dem großen Finale des 17. Shanty-Frühschoppens in der Mehrzweckhalle zeigten, dass viele der Besucher auch nach mehr als fünf Stunden Programm immer noch nicht genug von den voller Inbrunst gesungenen Seemannsliedern hatten. Den Frühschoppen hatte der Vorsitzende Wilhelm Schweer mit etwas Verspätung eröffnet, weil der Doppeldeckerbus des 56-köpfigen Shanty-Chores "Scheepsjoagers" aus dem niederländischen Muntendamm noch nicht eingetroffen war. Aber bereits während des ersten Auftritts der Gastgeber vom Schaumburger Shantychor - die zunächst die "Möwe am Steinhuder Meer" fliegen ließen, konnte Schweer seine Sorgen vergessen: Die Niederländer, Publikumslieblinge bereits vor zwei Jahren, waren in der Halle und zeigten wenig später wieder einen Auftritt, der für Begeisterung sorgte. Auch Dirigent Niko Dikmann erfüllte wieder die Erwartungen und führte seine Sänger knapp vor den ersten Stuhlreihen mit unvermindertem und weit ausladendem Engagement. Unter den vielen Zuschauern aus der Umgebung waren auch wieder rund 100 Shanty-Fans aus Hannover, die Moderator Horst Deter eigens begrüßte. Außer den Gastgebern und den "Sheepsjoagers" standen die Shanty-Chöre aus Oldenburg und aus Nendorf mit je zwei Auftritten auf der Bühne und sorgten für die Stimmung, in der Humorist Hans-Jürgen Schnitzler als "Bruder von Bauer Piepenbrinck", einen Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums unternehmen konnte und die Tanzgruppe "Glamourus" aus Hannover ihren Auftritt absolvierte. Mit Florian Hinz aus Porta Westfalica saß beim Shanty-Chor Schaumburg ein Neunjähriger am Schlagzeug, der seine Sache hervorragend machte und mehrfach Sonderapplaus erhielt: "Er ist verrückt nach der Musik und spielt seit fünf Jahren Schlagzeug, wir haben ihn in Bremen beim Schifferchor Rekum spielen sehen", meinte Schweer am Rande der Veranstaltung. Vor dem großen Finale aller Chöre bedankten sich die Herren des Shanty-Chores artig bei den Frauen des "Fan-Clubs" mit roten Rosen. Sie hatten wieder Fischbrötchen, Würstchen und Kuchen vorbereitet, parallel dazu sangen alle Chöre von der Bühne das Lied von den "Roten Rosen" und als Abschluss "Danke schön, auf Wiedersehen" - zur 18. Auflage im nächsten Jahr.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt