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„Bad Münder bewegt“ stellt Präventions- und Sportangebote in der Stadt vor

Zufriedene Gesichter beim Aktionstag

Bad Münder. Er kennt das Extrem. Den „roten Bereich“, in dem absolute Spitzenleistungen geboren werden. Und er weiß, dass dieser Bereich enorme Gefahren birgt – etwa die einer schweren Verletzung. Wenn Frank Busemann über Grenzerfahrungen plaudert, hängt ihm sein Publikum gebannt an den Lippen. Gestern warb der ehemalige Spitzenathlet, der 1996 seine olympischen Spiele in Atlanta mit der Silbermedaille im Zehnkampf krönte, aber auch für Bewegung im „gemäßigten“ Bereich. Beim Aktionstag „Bad Münder bewegt“ war er der Star, aber ein Star ohne Allüren: Busemann gab Autogramme, war ansprechbar, lachte und schwitzte mit Teilnehmern um die Wette und gab sich komplett unparteiisch – beim Promi-Fußball zwischen Springe und Bad Münder.

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Eingeladen hatte die Kaufmännische Krankenkasse KKH den Leichtathleten, der als Botschafter genau für das stand, was die Stadt und die Krankenkasse in Bad Münder initiieren wollen und zum Teil auch schon initiiert haben: Bewegung als wichtiger Bestandteil für gesundheitliche Prävention. Seit rund zehn Monaten läuft dazu ein Pilotprojekt in Bad Münder, und die Besucher konnten sich darüber nicht nur umfassend informieren, sie hatten auch die zahlreich am Projekt beteiligten Gruppen, Vereine und Institutionen als Ansprechpartner. „Wir haben viele gute Gespräche geführt. Das Interesse war groß“, sagt Annedore Rothermund von der Rheumaliga. Eine Einschätzung, die auch Angela Binder vom Landkreis und Hildegard Wüstefeld von der Diakonie teilen. „Pflegebetreuung“ und „Sucht im Alter“ sind ihre Themen, Prävention in diesen Bereichen extrem wichtig.

Handfest sportlich ging es den ganzen Tag über im Kurpark zu. Laufen mit Zehnkämpfer Busemann, Trampolinspringen mit Hans Krefter, Qi Gong mit Petra Haupt, Zumba mit Nicole Abendroth – nur ein Auszug aus dem umfangreichen Programm. TuSpo und Sport Club luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Aber auch, wer nur den Bummel durch die geöffneten Geschäfte in der Innenstadt mit einem Abstecher in den Kurpark verknüpfen wollte, war gut aufgehoben. „Wir sind zufrieden. Den ganzen Tag Kommen und Gehen, den ganzen Tag Bewegung – so soll es sein“, erklärte SC-Chef Jürgen Keller am Abend. Und auch GeTour-Veranstaltungsmanager Thomas Slappa war erleichtert: „Das Wetter hat gehalten“, strahlte er – der stete Besucherstrom habe nicht nur den Vereinen und Gruppen signalisiert, dass Interesse bestehe – auch dem Projektpartner KKH sei demonstriert worden, dass die richtige Stadt für die Kooperation gewählt wurde.

Nur mit einem Ergebnis waren viele Besucher am Abend nicht ganz einverstanden: Das Fußballspiel der „Stadtauswahl“ am XXL-Kicker entschied Springe für sich – erschreckend deutlich mit 10 zu 4 Toren. jhr



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