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Senioren besichtigen Rintelner Kläranlage - und erfahren, wie man Abwasser schrittweise reinigt

Zuerst Sand entfernen, zum Schluss ins Labor

Rinteln (rd). Die Seniorengruppe "60 plus" hat sich kürzlich zu einem Informationsgang auf der Rintelner Kläranlage getroffen. Geführt vom Werkleiter des Abwasserbetriebes Peter Koller erfuhren die Senioren kompetent und fachkundig, wie die Abwasserreinigung abläuft.

Die Aufbereitung des Schmutzwassers wird in drei Schritten vollzogen: mechanisch, biologisch, chemisch. Bei der mechanischen Reinigung werden mittels eines Stufenrechens sowie Sandfangs im Abwasser mitgeführte Feststoffe entfernt. Im belüfteten Sandfang werden physikalische Eigenschaften des Wasser-Luft-Gemisches genutzt, um den Sand aus Abwasser zu entfernen. Die biologische Reinigung findet in Becken statt, in denen Phosphor biologisch abgetrennt sowie Stickstoff aus dem Abwasser herausgelöst wird, und in dem Nachklärbecken. Fein zerteilte organische Schmutzstoffe des Abwassers werden durch Mikroorganismen abgebaut. Ein Vorgang, der die Selbstreinigungsprozesse der natürlichen Gewässer nachvollzieht. Der Rundgang endete in dem Labor auf dem Klärwerk, das zur Eigenüberwachung der Kläranlagen zwingend erforderlich ist. In der anschließenden Diskussion versuchten die Besucher Aufschluss für die sporadisch immer mal wieder auftretende Geruchsbelästigung zu bekommen. Eine schlüssige Erklärung wurde allerdings nicht gefunden, denn dafür spielen mehrere Faktoren eine Rolle.



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