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Hunderte Gläubige beim Pfingstgottesdienst am Mausoleum

"Zu viel Sprachverwirrung, zu wenig Verständigung ..."

Bückeburg (jp). Hunderte von Gläubigen haben am gestrigen Pfingstmontag wieder den traditionellenökumenischen Gottesdienst vor dem Mausoleum im Schlosspark gefeiert. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Gottesdienst, zu dem die Katholische, die Evangelisch-lutherische und die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde gemeinsam eingeladen hatten, wie in den meisten Jahren zuvor auch, unter freiem Himmel begangen werden. Kein Gedanke mehr an das Vorjahr, als die Veranstaltung angesichts von Regenschauern und Sturmböen ins Innere des Mausoleums hatte verlegt werden müssen.

Gehalten wurde der Gottesdienst in diesem Jahr gemeinsam von Pfarrer Matthias Ziemens, Pastor Thomas Krage und erstmals Pastor Wieland Kastning von der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, der damit in die Fußstapfen von Pastor Ingo Röder tritt, für den im vergangenen Jahr die Altersteilzeit begann. Die musikalische Umrahmung gestalteten der Gospelchor Rhythm of Life unter Leitung von Imke Röder und der Posaunenchor unter Leitung von Kantor Siebelt Meier. Pfarrer Matthias Ziemens hob in seiner Predigt auf die Bedeutung des Pfingstfestes in der heutigen Zeit ab. Auch damals habe zu viel Sprachverwirrung und zu wenig Verständigung geherrscht, bis der Geist Gottes zu den Menschen gekommen sei: "Pfingsten ist eine Hoffnungsgeschichte. Sie spricht von der Möglichkeit, durch Gottes Geist zu einem neuen Reden und auch zu verständnisvollem Hören zu finden. Gott gibt uns die Möglichkeit, aus dem Teufelskreis der Missverständnisse und Missverhältnisse herauszufinden." Gerade heute könne Gottes Geist zu einer echten Hilfe für mehr Miteinander und gemeinsames Mitgestalten in der Gesellschaft werden. Erfüllt werden mit dem Geist Gottes sei aber keine Schicksalsfrage oder eine Frage besonderer Religiosität. "Seit Pfingsten damals ist es eine Tatsache: Gott hat seinen Geist ausgegossen, er ist mitten unter uns." Nach dem Gottesdienst waren alle Gläubigen eingeladen, bei Bratwurst und kühlen Getränken noch ein paar gesellige Augenblicke vor dem Mausoleum zu verbringen.




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