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Citroën leiht sich Motoren von Mitsubishi / Sieben Airbags Serie

Zu schön für den Ritt durchs Gelände: Der C4 Aircross braucht den Laufsteg

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Autor:

Burkhard Assmus

Vor zwei Wochen auf der AMI in Leipzig feierte er Weltpremiere. Seit dem 2. Juni ist er auch bei den Händlern. Der Citroën C4 Aircross wuselt auf der Basis des Mitsubishi ASX nunmehr im leichten SUV-Segment herum, soll also ein geländegängiges Auto sein? Man schickt doch auch kein Modell anstatt Laufsteg auf den Feldweg.

Hübsch geworden, der C4 Aircross. Das hat seine Gründe. Tiguan, ASX, Kuga heißen seine Kontrahenten von VW, Mitsubishi und Ford und sollen abgehängt werden. Denn alle Vorteile dieser kompakten SUV-Klasse bringt auch der Aircross mit auf deutsche Straßen. Er ist zwar das kürzeste Fahrzeug dieses Segments, besitzt jedoch einen langen Radstand mit dementsprechend kurzen Überhängen. Optisch wirkt er auf diese Weise deutlich spektakulärer als der ganze SUV-Rest.

Chromumrandete Armaturen sehen nett aus. Das wäre die erste Erkenntnis aus dem Innenraum. Ein großes Panoramaglasdach mit einer dezenten Beleuchtung ist auch chic. Das wäre die zweite Erkenntnis. Die dritte: Besagtes Dach kennt man schon vom ASX. Macht nichts, immerhin leiht sich Citroën auch den kleinen Benzinmotor mit 115 PS sowie den großen Diesel mit 150 PS vom Mitsubishi-Bruder. Lediglich der kleine Diesel mit 115 PS ist eine Eigenentwicklung. Der ist dann auch völlig ausreichend. Denn mit einem so schicken Auto wie dem Aircross will niemand wirklich in den Wald und schwere Baumstämme herausziehen – obwohl er das Zeug dazu hätte. Die serienmäßige Berganfahrhilfe ist ein nützliches Feature für Gespannfahrer und wer im Besitz eines 4WD ist, spürt die Kraftverteilung bei Bedarf bis zu 50 Prozent an der Hinterachse. Bei normaler Benutzung wird die Kraft des 4WD ausschließlich an die Vorderachse weitergegeben.

Der Citroën C4 Aircross zeigt sich als ein wahres Multitalent. Er macht durch seine kantigen Linien und sein eigenständiges Auftreten eine gute Figur. Der Innenraum bietet ausreichend Langstreckenkomfort und Alltagstauglichkeit. Die Geräuschentwicklung bleibt erstaunlich gering und auch die Vibrationen halten sich in Grenzen.

Für die Sicherheit sorgen nicht weniger als sieben Airbags: ein Fahrer- und ein deaktivierbarer Beifahrerairbag, zwei Seitenairbags, zwei Kopfairbags vorn und hinten und ein Knieairbag für den Fahrer. Der Benziner als 2WD-Version ist ab 23 690 Euro erhältlich.



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