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Morgen: "Offene Tür" bei Vogl und Hartmann

Zentral gelegen, ruhig und relativ günstig

Bückeburg (mig). "In dieses Gebäude haben wir uns sofort verliebt", sagt Architekt Gerd Hartmann von der Eigentümergemeinschaft Vogl& Hartmannüber die ehemalige Matrazenfabrik "Hawema" (Hannoversche Straße 25 a). Anfang 2007 wurde das massive Fabrikgebäude gemeinsam mit den Gebrüdern Vogl, Besitzer einer Zimmerei und Dachdeckerei im Auetal, erworben - am morigen Sonntag, 17. Februar, soll das entkernte und umgestaltete Ziegelstein-Haus der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Den Grund für die umfangreiche Investition (1,5 Millionen Euro) erläutert Architekt Hartmann heute so: "Wir wussten, dass im Falkingsviertel ein komplett neues Wohngebiet in Zentrumsnähe entsteht und das Gebäude direkt am neu gestalteten Quartiersplatz steht." Gelohnt hat sich das Engagement auch für diekünftigen Besitzer. Innen wurde die ehemalige Fabrik vollständig entkernt, die massiven Wände und Decken sorgen in den sieben Eigentumswohnungen (100 bis 170 Quadratmeter) für einen sehr guten Schallschutz. Dank großer Fenster und Etagen ist das Innere lichtdurchflutet, alle Wohnungen sind mitSüdbalkonen oder Terrassen ausgestattet. Ebenfalls ein Vorteil: Trotz der zentralen Lage rauschen keine Autos am Gebäude vorbei. Obwohl hochwertige Materialien und Ausstattung verwendet wurden, sind die Preise für die Wohnungen - dank der Zuschüsse aus Sanierungsmitteln - relativ günstig; es besteht die Möglichkeit, einen großen Teil des Kaufpreises steuerlich abzuschreiben. Morgen können sich Interessenten über den Baufortschritt informieren, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr stehen Architekt und Bauherr auch für Fragen zur Verfügung. Aufgelockert wird die Veranstaltung von "Kunst im Treppenhaus" der Künstlerin Christa Baumbach (Bad Eilsen). Ihre Bilder folgen keiner vorgedachten Komposition, vielmehr verändert sie die Gestaltung, indem sie auf bereits Entstandenes reagiert. Durch den Verzicht auf Buntheit entsteht der Anspruch auf Sachlichkeit, Bachmann interessiert sich vor allem für die "vielen kleinen Dinge des Lebens, die Nebensächlichkeiten und banalen Situationen". Die Ausstellung wird von Olaf Schrage um 12 Uhr mit einigen einführenden Worten eröffnet.

Legt Hand an: Architekt Gerd Hartmann. Fotos: mig



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