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Heute ist Tag der Küche / Wichtig sind Ergonomie, Energieeffizienz, Funktionalität und die richtige Beleuchtung

Zeit zum Genießen

Die Küche als Brennpunkt von Wohnen, Leben und Genießen muss viele individuelle Bedürfnisse bedienen. Auch wenn sie für junge Familien eher sicher und praktisch, für Avantgardisten ultramodern, für Genießer sinnlich-gemütlich und für Statusbewusste repräsentativ sein soll, so gibt es doch eindeutige, wissenschaftlich untersuchte und validierte Mindestanforderungen, die in keiner Küche fehlen sollten. Die wichtigsten Stichworte sind: Ergonomie, Energieeffizienz, Funktionalität und die richtige Beleuchtung. Damit sich niemand in seiner Küche mit Bücken, Beugen und Überstrecken abplagen muss, werden alle Arbeitshöhen auf die Hauptnutzer der Küche optimal angepasst. „Entscheidend hierfür ist nicht die jeweilige Körpergröße, sondern die individuelle Ellbogenhöhe, so das Ergebnis wissenschaftlicher Studien“, erklärt Frank Hüther. Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK). Zum Beispiel wird die Ellbogenhöhe exakt berechnet. So wird sichergestellt, dass die Arbeitshöhen der neuen Küche perfekt zu ihren Nutzern passen. Ein wichtiges Komfort- und Wohlfühlkriterium in der Küche.

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Ganz im Sinne des Trends Energieeffizienz und angesichts weiter steigender Energiekosten lohnt es sich, nur ressourcenschonende Hausgeräte zu kaufen, die mit einem EU-Energielabel der besten Energieeffizienzklassen ausgezeichnet sind (je nach Produktgruppe A, A+, A++ und A+++). Auf die Frage, was bei Elektrogeräten zeitgemäßer Standard ist, antwortet Frank Hüther: „Hoch eingebaute Elektrogeräte, wie zum Beispiel Backöfen und Dampfgarer, flüsterleise Geschirrspüler und Dunstabzugshauben, Kochen mit Induktion sowie das Lagern frischer Lebensmittel in Kühlschränken mit speziellen Klimazonen, das heißt nahe null Grad und mit professioneller Kälte- und Feuchtigkeitsregulierung.“

Zwei weitere wichtige Planungskriterien sind Funktionalität und Stauraum. Dabei gilt es, kurze Arbeitswege und funktionsorientierte Arbeitsabläufe einzuplanen sowie eine Mindestarbeitsflächenbreite von 90 Zentimetern zwischen Kochfeld und Spüle. Hinzu kommt eine optimal durchdachte Stauraumnutzung. Das Staugut wird zugriffsfreundlich in Hochschränken, Schubkästen und Vollauszügen mit Anschlagdämpfung untergebracht. Dank intelligenter Innenausstattungen gelingt der schnelle und direkte Zugriff auf sämtliche Lebensmittelvorräte, Küchen- und Kochutensilien besonders rückenschonend und komfortabel. Nicht zu vergessen Oberschränke mit Lift- oder Klappenbeschlägen – und mit elektrischer Öffnungsunterstützung für einen höchstmöglichen Komfort. Ebenso unverzichtbar wie ein attraktives, funktionsgerechtes Spülcenter ist ein modernes Mülltrennkonzept im Spülenunterschrank. Eine perfekte Abrundung erfährt die Küchenplanung dann noch mit einem stimmungsvollen Lichtkonzept. „Kleine Ursache – große Wirkung. Wer beim Küchenkauf auf diese Mindeststandards achtet, erwirbt damit die Garantie auf Wohlgefühl und Freude an seiner neuen Küche und das viele Jahre lang“, so das Fazit von Hüther.AMK

In Sachen Küchengestaltung gibt es viele Trends: Wichtig ist auf jeden Fall, so raten die Küchenspezialisten, dass man auf Ergonomie, Energieeffizienz, Funktionalität und die richtige Beleuchtung achtet.djd/KWC

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