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Nazi-Opfer Olga Nechai legt in der Herderschule ein Bekenntnis ab zu Freiheit und Toleranz

Zehntklässlern stehen Tränen in den Augen

Bückeburg (mig). Den Zehntklässlern der Herderschule standen sichtlich Tränen in den Augen, als die ehemalige Zwangsarbeiterin Olga Nechaj am Donnerstag drei Abschnitte aus ihrem Werk "Gedanken in Erinnerung an mein Leben" vorstellte. In der vor kurzem im Verlag Barbara Pietschmann, Oranienburg, auf deutsch erschienenen Autobiographie, berichtet die 84-jährige Weißrussin vom Leben unter der Nazi-Herrschaft, von Gefängnisaufenthalten und Folter. Die Erinnerungen der nach Deutschland verschleppten ehemaligen Zwangsarbeiterin geben aber nicht nur Einblicke in ein bewegendes Einzelschicksal, sondern sind vor allem ein Bekenntnis zu Freiheit, Toleranz und politischem Handeln. "Ich rufe sie auf: Leben Sie nicht nur im Heute. Wenn Sie heute nicht an die Zukunft denken, haben Sie keine Zukunft", gab sie den Schülern mit auf den Weg.

Organisator Klaus Maiwald von der Geschichtswerkstatt (hinten) m


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