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Bezirksliga-Schlusslicht hat den Klassenerhalt noch nicht abgeschrieben

Zehn Punkte Rückstand: TuSG Wiedensahl blendet die Tabelle aus

Frauenfußball (pm). Die Tabelle der Bezirksliga 1 gibt für den Aufsteiger TuSG Wiedensahl zur Halbzeit ein ernüchterndes Bild ab. Mit nur drei Zählern beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz satte zehn Zähler.

Mit gestärktem Selbstvertrauen geht die TuSG Wiedensahl in die R

Für Trainer Kay Busche hat diese Situation aber auch etwas Befreiendes: "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir die Tabelle erst einmal vergessen können. Wir brauchen nicht rumzurechnen. Erst müssen wir mal zwei oder drei Spiele gewinnen, dann können wir da wieder draufgucken." Derüberlegene Kreismeister erlebte im Bezirk ein böses Erwachen. "Wir waren im Kreis überhaupt nicht gefordert. Unsere Schwächen haben wir dabei gar nicht erkannt", beschreibt Busche die späte Erkenntnis. Eine Niederlagenserie von neun Pleiten in Folge stellte sich ein - zusätzlich begünstigt durch eine Verletztenmisere. Führungsspielerin Barbara Sölter steht nach einer Knieverletzung auch weiterhin nicht zur Verfügung. Aber auch Carola Liebrecht, Zenzi Schaper und Kim Sendler fielen lange aus. Erst im letzten Spiel vor der Winterpause zeigte auch das Ergebnis, was im TuSG-Team steckt. Der 3:2-Sieg gegen den Tabellenvierten TSV Martfeld war nicht nur der erste Saisonerfolg, es sollte auch der Beginn eine Aufholjagd sein. Diese wurde aber durch die Wetterbedingungen ausgebremst. "Alle direkten Konkurrenten müssen in der Rückserie noch bei uns antreten", sagt Busche, der sich noch den einen oder anderen Erfolg erhofft. "Das Ziel ist aber auf jeden Fall, den Kader - Abstieg oder nicht - zusammenzuhalten. Im kommenden Jahr wollen wir weitere jüngere Spielerinnen integrieren. Dann werden wir noch stärker", erklärt er. Allerdings hakt es in diese Entwicklung etwas an der fehlenden Reserve. "Im Bezirk können wir keine neuen Spielerinnen aufbauen", sagt er. Jedoch hätten die Jugendspielerinnen heutzutage bereits eine bemerkenswerte technische und spielverständliche Ausbildung hinter sich. "Das war früher anders", sagt Busche. Schon jetzt bekommt das Team mit der neuen Torfrau Annemarie Lange, die aus Delmenhorst zum Team gestoßen ist, mehr Sicherheit in der Defensive. Erfreut ist der Trainer, der sich die Aufgabe bei der TuSG Wiedensahl mit Nils Lebherz teilt, auchüber die Entwicklung der einzelnen Spielerinnen. "Da ist deutlich Positives zu sehen. Ich hätte gedacht, dass zumindest bei den älteren Spielerinnen das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Aber auch da geht noch was", sagt der Trainer anerkennend. Die erste Chance, das Neugelernte umzusetzen, hat die Elf der TuSG Wiedensahl am Sonntag, 2. März, im Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger SpVgg Laatzen.

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