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TuS Sülbeck bittet Gemeinde um Geld / Kauf eines Bewässerungsautomaten unwahrscheinlich

Zaun, Fenster und Scheinwerfer gewünscht

Sülbeck (gus). Eine ganze Reihe an Wünschen hat der TuS Sülbeck an die Gemeinde Nienstädt gerichtet. Einige davon dürften erfüllt werden, andere jedoch nicht, wie bei einer Besichtigung des Sport- und Kulturausschusses deutlich wurde.

Die besten Aussichten auf Erfolg hat der Verein mit dem Wunsch nach einem neuen Zaun am Sportplatz an der Stiftstraße. TuS-Pressesprecher Carsten Köller erklärte den Ausschuss-Mitgliedern, dass die Umrandung von einer im Laufe der Jahre immer stärker wuchernden Strauchreihe beschädigt worden war. Nachdem die Sträucher kurz geschnitten wurden, bot sich dem Verein ein recht trauriges Bild. Die Funktion, Bälle am Verlassen des Sportgeländes zu hindern, erfüllt der Zaunrest nur noch minimal.

Die neue Umzäunung würden Vereins-Mitglieder selbst anbringen. Allerdings wünschte sich Köller im Namen des TuS, dass die Gemeinde die Materialkosten für den 120 Meter langen und 1,80 Meter hohen Maschendrahtzaun übernimmt.

Des Weiteren hätte der TuS gern vier 400-Watt-Strahler, um den Fußball-Übungsplatz hinter dem Sporthaus zu beleuchten. Die Masten haben die Sportler bereits selbst installiert. Die Strahler kosten zusammen 600 Euro. Auch in diesem Fall signalisierten die Politiker vorsichtig Zustimmung.

Im Tennisraum, der seit dem Ende dieser Sportart im TuS für kleinere Zusammenkünfte genutzt wird, sollen die Fenster ausgetauscht werden, weil diese undicht beziehungsweise milchig geworden sind. In der Sporthalle sind weitere Renovierungsarbeiten nötig. Hinzu kommt die Forderung nach einem Treppengeländer am Eingang des Sporthauses.

Der TuS bezifferte die Kosten für alle Maßnahmen auf etwa 14 000 Euro. Die Verwaltung schätzt dies als zu niedrig gegriffen ein. Die Politiker machten zunächst keine Zusagen, sondern versicherten, alle Anliegen zu beraten. Bei den Haushaltsgesprächen der kommenden Wochen soll sich klären, wie viel Geld für die Vereine zur Verfügung steht. Christiane Reckmann (SPD) wies darauf hin, dass die Gemeinde mit TuS Sülbeck, SV Nienstädt 09 und TSV Liekwegen gleich drei Sportgruppen zu unterstützen hat. Zudem sei der erste Etat nach neuem Rechnungswesen ohnehin eine Wundertüte.

Auf Granit beißt der TuS wohl aber definitiv mit dem Wunsch nach einer halb automatischen Bewässerungsanlage des Sportplatzes. Dies stuften die Ausschussmitglieder als Luxus ein.

Ein neuer Zaun soll am Sülbecker Sportplatz errichtet werden. Die Arbeiten will der TuS Sülbeck schultern, die Gemeinde bittet der Verein um die Übernahme der Materialkosten. Foto: gus




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