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DRK Schaumburg 13 Tage auf Kreuzfahrt / Von Moskau bis St. Petersburg

Zarenglanz und boomende Städte: Eine Russlandreise auf der Wolga

Landkreis (rd). Einen Eindruck von der Größe und der Vielfalt Russlands haben die 31 Teilnehmer einer 13-tägigen DRK-Flusskreuzfahrt von Moskau nach Sankt Petersburg bekommen: Während das moderne Moskau in jeder Beziehung boomt und heute zu den teuersten Städten der Welt gehört, sind die entfernteren Regionen nach wie vor arm und machen einen unterentwickelten Eindruck.

Moskau scheint der unbestrittene Fokus des Riesenreiches zu sein: Eine unwahrscheinliche Verkehrsdichte, moderne Geschäfte und bis zu achtfach höhere Gehälter - doch jenseits von Moskau fehlt all das. Die Teilnehmer der DRK-Reise erlebten drei Tage lang die russische Hauptstadt, danach ging die Reise weiter an den "Goldenen Ringes", einen Ring altrussischer Städte nordöstlich von Moskau. Hier besuchte die Reisegruppe die größten Städte Uglitsch, Kostroma und Jaroslawl. Über den riesigen Rybinsker Stausee reiste die 13-köpfige Gruppe weiter nach Norden über den Weißen See, Onegasee und Ladogasee in die Newa bis nach Sankt Petersburg, das "Venedig des Nordens". An allen Stopps besuchten die Schaumburger Kirchen und Klöster mit ihrer Ikonenpracht. Rund 2000 Kilometer legte das Schiff, die "MS Gluschkov" bis Sankt Petersburg zurück. In Moskaus alter "Rivalin" um den Posten als Hauptstadt locken viele Paläste mit ihrem Glanz aus der alten Zarenzeit. Natürlich wurde auch der Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer besichtigt. An Bord des Kreuzfahrtschiffes sorgten viele Angebote für Abwechslung: ein Russisch-Kurs, das Singen russischer Lieder, mehrere Konzerte, eine Wodkaprobe, Informationen über Land, Leute sowie wichtige handwerkliche Fertigkeiten. Die Fahrt war ausgezeichnet organisiert, die Ausflüge vom Schiff aus waren interessant, und die jungen, charmanten Dolmetscherinnen und Fremdenführer ließen keine Fragen unbeantwortet. Nur das Wetter spielte während der 13 Tage nicht mit: Während Moskau noch unter einer Hitzewelle litt, wurde es weiter nördlich immer kühler und stürmischer. Auf den beiden größten europäischen Binnenseen (der Ladogasee ist 36-mal so groß wie der Bodensee) hatten einige der Reiseteilnehmer mit der Seekrankheit zu kämpfen - bei einer Wellenhöhe von bis zu drei Metern. Die Rotkreuzler waren sich einig: Die Reisegruppe hatte einen guten Einblick in den Aufbruch des Riesenreiches gewinnen können, hatte aber auch die großen Gegensätze im "Mütterchen Russland" gesehen.




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