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Wende im Fall des schwerverletzten Tieres aus den Hofwiesen

Wurde der Dackel gezielt geklaut, um ihn zu quälen oder zu foltern?

Bückeburg/Minden (jp). Spektakuläre Wendung im Fall des schwer verletzten Dackels, der am Sonntagvormittag in den Hofwiesen in der Nähe der Bundesstraße 83 gefunden wurde (wir berichteten): Wie Monika Hachmeister, Vorsitzende des Tierschutzvereins Bückeburg-Rinteln und Umgebung, von der Polizei erfuhr, gehört der Hund einem Paar, das in Minden in einer Einrichtung für betreutes Wohnen lebt. Einen Tag vor dem Auffinden war er seinen beiden Besitzern beim Einkaufen in Minden aus einem Fahrradkorb entwendet worden. Das Foto des Dackels in einer Mindener Tageszeitung führte das Paar auf die Spur seines gestohlenen Tieres.

Für Monika Hachmeister stellt sich durch diese dramatische Wendung der gesamte Fall nun in einem völlig neuen Licht dar. "Wir waren bislang davon ausgegangen, dass der Hund von seinem Besitzer ausgesetzt worden ist, weil der sein Tier loswerden wollte. Jetzt müssen wir annehmen, dass man das Tiergezielt gestohlen hat, um es entweder zu quälen und zu foltern oder um es einem größeren Hund zum Abrichten vorzuwerfen." Derzeit wird der Dackel nach wie vor aufgrund seiner schweren Verletzungen in einer Tierklinik in Porta Westfalica behandelt. Wer anschließend die Kosten von insgesamt rund 1000 Euro für die Behandlung des Tieres übernimmt, ist unklar. Seine Besitzer aus Minden sind mittellos. Laut Monika Hachmeister wurde der Dackel am Sonnabend, 25. Oktober, in der Nähe des WEZ-Lebensmittelmarkts an der Marienstraße in Minden gestohlen. Aufgefunden hat das schwer verletzte Tier eine Joggerin einen Tag später am Sonntag, 26. Oktober, gegen 10 Uhr an einem Teich zwischen Hasengarten, Bundesstraße 83 und der neuen Zufahrt zur Bundesstraße B 83. Hinweiseüber den oder die Täter werden an die Polizei Bückeburg erbeten, Telefonnummer: (0 57 22) 95 93-0.




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