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Fortbildung in palliativer Wundversorgung und begleitende Schmerztherapie

Wunden sind nicht immer heilbar

Hameln. Der Palliativstützpunkt Hameln-Pyrmont bemüht sich darum, dass Menschen mit einer weit fortgeschrittenen und lebensbegrenzenden Erkrankung ihre letzten Tage, Wochen oder auch Monate im eigenen Heim verbringen können. Diese Möglichkeit der Versorgung in der letzten Lebensphase wird von immer mehr Menschen in Anspruch genommen. Denn fast jeder wünscht sich, eine solch schwere Zeit im eigenen Heim verbringen zu können.

Damit auch zu Hause die bestmögliche Versorgung erreicht werden kann, unterstützt der gemeinnützige Verein Palliativstützpunkt regelmäßig Palliativmediziner und Pflegekräfte aus der Region in der Fort- und Weiterbildung. Im Rahmen der bestehenden Qualitätszirkel des Palliativstützpunktes Hameln-Pyrmont GmbH wurde nun eine halbtägige Fortbildungsveranstaltung für Palliativmediziner, Mitarbeiter von Hospizen, Krankenhäusern, Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen ausgerichtet. Referenten waren Dr. med. Matthias Henneske aus der Palliativambulanz Stralsund-Rügen, Dr. Peter Ahrens, ärztlicher Direktor und Leiter der Schmerzambulanz der Aller-Weser-Klinik in Verden, sowie Birgit Berger, Fachkrankenschwester vom SAPV Palliativteam Waldhessen.

Unter der Moderation des Hamelner Palliativmediziners Michael W. Scheider ging es an diesem Tag um Themen wie die Möglichkeiten der Schmerztherapie, medizinische und pflegerische Maßnahmen in der Versorgung schwieriger Wunden, aber auch um Grenzfälle in der Wundversorgung. Die 56 Teilnehmer erfuhren viel Neues. „Wer es selbst erlebt hat oder im Bereich der Medizin arbeitet, weiß, wie komplex und langwierig die Heilung von Wunden oft sein kann. Da es hier immer neue Erkenntnisse und Erfahrungen gibt, ist eine laufende Aktualisierung des Wissens unerlässlich. Nur so kann garantiert werden, dass jedem Betroffenen die bestmögliche Behandlung zukommt“, unterstreicht Scheider.red




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