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Buchholz investiert am Gemeindehaus und Spielplatz / Zuschüsse für drei weitere Freibäder geplant

Wohltaten für Raucher, Kinder und Schwimmer

Buchholz (tw). Nutzer des Gemeindehauses und der Kegelbahn müssen sich in (Raucher-)Pausen künftig nicht mehr die Beine in den Bauch stehen - das Ortsparlament unter Vorsitz von Hartmut Krause (WiB) hat einstimmig beschlossen, unter dem Vordach eine Sitzbankgruppe aufzustellen; dafür stehen 3000 Euro im Etat b ereit.

Es ist nicht die einzige Woh ltat, welche die Bürgervertreter während ihrer jüngsten Zusammenkunft für ihre Buchholzer auf den Weg gebracht haben ... Doch der Reihe nach: Sitzgruppe Beschafft werden sollen drei Dreisitzer mit integrierten Beistelltischchen, Modell "Modulo", der Firma Ziegler mit Sitz in Nebelschütz (Oberlausitz); bei Modulo handelt es sich um eine Sitzgruppe, die Edelstahl und Hartholz miteinander kombiniert - mindestens eines der Elemente soll über eine Rückenlehne verfügen. Der Vorschlag, das Ziegler-Modell zu wählen, stammt von der SPD-Fraktion; die WiB hatte ursprünglich die Sitzgruppe eines anderen Herstellers favorisiert, ließ sich von den Genossen aber gerne überzeugen. Nicht zuletzt dank des Engagements von Ulrich Völkel. Der Sozialdemokrat hatte seinen Ratskollegen anhand von maßstabsgetreuen Pappplättchen die Wirkung des Mobiliars am Standort ausgezeichnet verdeutlicht. Ergänzt werden soll die Sitzgruppe um ein bis zwei Standaschenbecher. Zu dem SPD-Vorschlag, diese Aschenbecher als Kombination mit einem Papierkorb zu beschaffen, sagt Krause allerdings entschieden "Nein". Denn: "Wir haben schon jetzt Probleme mit Hinterlassenschaft im Bereich der Kegelbahn. Setzen wir Papierkörbe vors Haus, ermutigen wir nur dazu, jenen Abfall dann dort zu entsorgen." Leuchten Auch, aber nicht nur um das Ensemble ins rechte Licht zu setzen, will der Gemeinderat neue Außenleuchten montieren; zwei sollen die Hinweisschilder bestrahlen, eine den Eingang und eine den Hof. Für die rückwärtige Gartenseite sollen später vier weitere Leuchten beschafft werden. Ein - mögliches - Modell, das ob der massiven Qualität etwa 600 Euro kostet, hatte Krause zur Ansicht mitgebracht. Obwohl diese Leuchte nur über 40 Watt und damit über weniger Leistung als die Bestandslampen verfügt, brennt sie sehr hell. Da sich das Leuchtmittel kaum erhitzt, zieht es auch keine Fliegen an und verdreckt nicht. Doch wie auch immer: Die Fraktionsvorsitzenden von SPD und WiB werden anhand eines Kataloges bis zur nächsten Ratssitzung Vorschläge unterbreiten, welche Leuchten am Ende tatsächlich gekauft werden sollen. Nestschaukel Beschlossen ist dagegen bereits jetzt eine Investition, die den jüngeren Buchholzern zugutekommen soll: Der Rat wird für den Spielplatz "Am Schützenhaus" noch dieses Jahr eine bei Kindern äußerst beliebte Nestschaukel in der Farbe blau beschaffen, die das Areal attraktiver machen soll. Besagte Nestschaukel, die 1770 Euro kosten wird, soll unempfindlich gegen Witterungseinflüsse sein; der Hersteller "Espas" gibt eine Garantie von zehn Jahren. Das Nest hat einen Durchmesser von 1,20 Metern und wiegt 90 Kilogramm. Die gesamte Konstruktion hat eine Tragkraft von sage und schreibe 1,4 Tonnen. Schwimmbad-Karten Noch Zukunftsmusik, aber auch bei der SPD konsensfähig ist, was WiB-Sprecherin Gudrun Spiller für die Badesaison 2009 vorschlägt: "Weil viele junge Buchholzer weiterführende Schulen in Bückeburg, Rinteln und Obernkirchen besuchen, sollten wir die Vergünstigungen, die wir 2008 für den Besuch des Freibades in Rolfshagen gewährt haben, im kommenden Jahr auf die Bäder der genannten Städte ausweiten." Besuche in "Rolfshagen" selbst sollen dabei natürlich in der Förderung bleiben. Zur Erinnerung: Den Besuch des "Sonnental"-Freibades bezuschusste Buchholz bislang mit 548,50 Euro. Konkret gab's Zuschüsse für 13 Familienkarten, eine Jahreskarte Erwachsene, eine Jahreskarte Jugend, drei Zehnerkarten Erwachsene und eine Zehnerkarte Jugend.




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