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KWG-Politiker will sich „neu sortieren“ / Lob für GeTour

Wöllenstein macht Fiedler und Burdorf Komplimente

Bad Münder (mf). Gut eine Woche nach seinem Ausstieg bei den Linken ist die politische Zukunft von Ratsherr Hubertus Wöllenstein noch immer unklar. „Erste Option“ sei für ihn, unter der Flagge der von ihm selbst begründeten Kommunalpolitischen Wählergemeinschaft (KWG) weiterzumachen, erklärte er auf Anfrage. Weil dies im Alleingang aber kaum möglich sei, habe er sich eine vierwöchige Frist gesetzt, um Mitstreiter zu finden und sich neu zu sortieren, so Wöllenstein.


Sollten seine Bemühungen, die KWG zur Kommunalwahl zu verstärken, keinen Erfolg haben, will Wöllenstein womöglich einen zweiten Anlauf nehmen beim Versuch, woanders anzuheuern. Nach dem gescheiterten Ausflug zu den Linken wären die Grünen für ihn die erste Wahl. Weniger aus parteiprogrammatischen Gründen, wie er offen zugibt, sondern vielmehr mit Blick auf die handelnden Personen in Bad Münder. „Die Ratsherren Burdorf und Fiedler sind kluge Köpfe. Ich schätze vor allem ihre Gradlinigkeit“, lobt Wöllenstein.

Nicht ausschließen mag er auch einen Wechsel zu ProBürger. Dagegen seien die beiden großen Parteien, CDU und SPD, für ihn mit Sicherheit keine Alternativen.

Wofür steht die KWG, welche politischen Ziele verfolgt Wöllenstein?

„Wir müssen vor allem das kulturelle Angebot in Bad Münder stärken – hier gibt es große Chancen für die Stadt, sich zu profilieren“, glaubt er. Vor diesem Hintergrund sei es ein schwerer Fehler gewesen, die Zuschüsse für die GeTour zusammenzustreichen. Man dürfe sicher die personellen Strukturen dieser Gesellschaft kritisieren, nicht aber das Konstrukt an sich in Frage stellen, ist Wöllenstein überzeugt. Er habe ohnehin wenig Verständnis für den rigiden Sparkurs der Stadt. Angesichts der immer schlechteren Rahmenbedingungen, für die er Bund und Land verantwortlich macht, seien alle Bemühungen in dieser Richtung nutzlos. „Man kann sich auch kaputt konsolidieren.“



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