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FDP-Mitgliederversammlung bestätigt Bad Nenndorfer Vorstand

Wochenmarkt auf Promenade

Bad Nenndorf (tes). Die Spitze des FDP-Ortsverbandes hat sich in ihrer Jahresversammlung im "Parkhotel Deutsches Haus" für eine Verlegung des Wochenmarktes auf die Kurpromenade ausgesprochen. Zudem wollen sich die Liberalen für einen Umzug des Rathauses in das Kurhaus einsetzen. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt.

Vorsitzende Ortrud Göring berichtete von Gesprächen mit Händlern aus der Fußgängerzone. Diese hätten bestätigt, dass der Umzug des Marktes vom Agnes-Miegel-Platz in die Kurhausstraße die einzige Maßnahme gewesen sei, die zu einer Belebung der Innenstadt geführt habe. Jedoch stelle die Steigung für Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen ein Hindernis dar. "Und das in einer Kurstadt", gab Göring zu bedenken. Daraus sei der Vorschlag entstanden, den Markt auf die Kurpromenade zu verlegen - als Bindeglied zwischen Kurhausstraße und verkehrsberuhigter Zone. Der Kurpark müsse nicht nur schön, sondern auch zum Geldverdienen da sein, ergänzte Andreas Fedler. "Wir brauchen etwas, worauf die Leute zulaufen und was der Stadt Einnahmen bringt." Auf diese Weise würde auch der Parkplatz in der Buchenallee besser angenommen. Auf Sorgen, der Kurpark könnte durch die Fahrzeuge der Marktbeschicker Schaden nehmen, entgegnete der FDP-Ratsherr: "Früher verlief sogar die B 65 auf der Kurpromenade." Die FDP beschloss einstimmig, den Antrag für einen Umzug des Marktes im Rat einzubringen. Auch die Idee, das Rathaus in das Kurhaus zu verlegen, findet Fürsprecher bei den Liberalen. Ansässige Praxen könnten in das Konzept integriert werden, erklärte Fedler. Zudem gehöre heutzutage ein gastronomisches Angebot in einen Rathauskomplex. Zur Finanzierung des Projekts kämen entsprechende Fonds oder Leasinggesellschaften infrage. Ohnehin müsse sich Bad Nenndorf gut aufstellen für anstehende finanzielle Belastungen. "Da kommt noch viel auf uns zu", so Göring. Die FDP setzt sich weiterhin für ein Freibad ein - allerdings auf dem ursprünglichen Gelände an den Tennisplätzen. Für diesen Standort bestünden laut Fedler auch nach dem Verkauf an die Volksbank noch Chancen. Insbesondere, weil dem Geldinstitut bis heute noch kein Konzept vorliege und die Volksbank das Areal bis Ende 2009 an das Land zurückzugeben könne. EinÄrgernis sei die Dauerbaustelle in der Stettiner Straße, mahnte Willi-Victor Blümel. "Die Bürger beschweren sich." Zwar hätten Probleme mit dem Regenwassernetz einen Nachtrag nötig macht, erklärte Fedler. Dennoch dauerten die Arbeiten mittlerweile zu lang. Kontrovers diskutiert wurde ein Thema, das sich laut Göring zum Stadtgespräch entwickelt habe: "Der Kreisel am Baugebiet Vordere Hohefeld bewegt die Leute." Die Ratsfrau habe diesen daraufhin selbst einer Testfahrt mit dem Fahrrad unterzogen. Dabei sei ihr nicht nur die Enge aufgefallen. "Die Autos fahren einfach über die Mitte", so Göring. Dies sei für Busse und Lkw erlaubt, so Fedler. Der Ratsherr betonte die Vorteile: "Die Geschwindigkeit des Durchgangsverkehrs ist dramatisch gesunken." Als weiteren Pluspunkt nannte er die geringeren Wartungskosten im Vergleich zu einer Ampelkreuzung.




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