×
800 Fans feiern „The Voice Of Germany“-Gewinnerin / Schwarzer Pop-Soul vom Feinsten

Wo Yvi Quainoo draufsteht, ist auch Ivy Quainoo drin

„Kurz bevor ich auf die Bühne komme, bin ich noch sehr nervös, bei einem guten Start läuft dann aber alles wie von selbst. Gegen mein Lampenfieber kann ich eigentlich nicht viel machen – ich bete aber vor jedem Auftritt mit meiner Schwester“, erklärte die 19-Jährige im Interview.

Mit ihrem Start kann die Castingshow-Erste durchaus zufrieden sein – zunächst ein paar Takte aus ihrer aktuellen Single „You Got Me“, danach „Shark In The Water“. Der Auftauprozess dauert nur einige Minuten, bis Yvi das erste Mal zur Höchstform aufläuft, denn als dritten Song präsentiert die Sängerin mit „Do You Like What You See“ bereits ihren Siegersong, der den Sprung von 0 auf 2 in die deutschen Charts schaffte.

Auch bei ihr schlug das unbarmherzige Turbo-Marketing-System gnadenlos zu – direkt nach ihrem grandiosen Sieg begann, wie auch bei vielen anderen Castingshow-Gewinnern, das große Herumreichen.

Wenige Wochen nach dem Finale trat sie unter anderem in der „Harald Schmidt Show“, bei „Verstehen Sie Spaß“, bei „The Dome“ und der ECHO-Verleihung auf.

90 Minuten Pop-Soul-Genuss der Güteklasse 1. Yvi Quainoo begeisterte mit ihrer Stimme 800 Fans.

„Ich glaube, dass die meisten von euch mich von der „The Voice Of Germany“-Sendung kennen. Vielen von euch habe ich es auch zu verdanken, dass ich heute Abend hier meine Songs performen kann“, bedankt sich die gebürtige Berlinerin und setzt mit „Castles“ ihr Programm fort.

Yvi Quainoo pur – nur mit ihrem Gitarristen singt sie auf Barhockern die Balladen „Richest Girl“, „Like A Star“ von Corinne Bailey Rea und „Dream A Little Dream Of Me“ von den Mamas & Papas.

„Break Away“ wird zum Vorweg-Showdown – was für eine Stimme – jetzt stellt keiner mehr in Frage, warum Deutschlands neuer Pop-Soulstar Yvi Quainoo heißt. Gäbe es an diesem Kuschel-Abend ein Club-Voting – 100 Prozent der Stimmen wären ihr sicher.

Ob Otis Redding, The Black Crowes oder Grateful Dead – sie alle haben mit ihrer Interpretation von „Hard To Handle“ dazu beigetragen, dass dieser Song zu einer der meist gespielten Nummern weltweit wurde. „Das war mein Lieblingslied bei „The Voice“, rief sie freudestrahlend in die Menge – unser ist es seit deiner Performance jetzt auch, liebe Yvi.

Vor dem Zugaben-Block noch einmal die lange Version ihres aktuellen Hits „You Got Me“. Zum Schluss Dionne Warwicks Song „I Say A Litte Prayer“, den sie auch in der Finalshow sang.

Demnächst beginnt die zweite Auflage von „The Voice Of Germany“. Wünschen wir Yvi Quainoo, dass sie sich aus dem großen Feld der Castingshow-Gewinner weiter abheben und ihren verdienten Erfolg noch einige Jahre auskosten kann – verdient hat sie es allemal.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt