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WoKi: Publikum und Akteure erliegen Zauber des "Circus Zippolino"

Wo Kinder Mut tanken können

Bad Nenndorf (tes). Licht aus, Spot an: Wer einmal die Manege des "Circus Zippolino" betreten hat, erliegt schnell dessen Zauber. So erging es auch den 50 WoKi-Kindern, die in dem bunten Zelt neben dem Hallenbadparkplatz individuelle Stärken entdeckten, ausbauten und nach drei Tagen in einer großen Show präsentierten. Beim Finale vor dem begeisterten Publikum war von Lampenfieber nichts mehr zu sehen. Die Resonanz bestätigt die Aussage von Direktor Gregor Saborowski: "Der Kinder-Mitmach-Zirkus ist ein Gemeinschaftsprojekt, das das Selbstbewusstsein stärkt."

Für Saborowski ist es jedes Mal wieder eine Freude zu sehen, wie Kinder über sich selber hinaus wachsen. Selbst schüchterne Naturen würden von der Zirkusluft beflügelt. Mit viel Einsatz überwinden die Nachwuchsartisten spielerisch ihre Grenzen. Auch die Moderatoren Jannes und Isabelle lernten vor Publikum zu sprechen. "Die Teilnehmer tanken hier Mut", sagt der Direktor. Zudem werde Teamfähigkeit trainiert. Auch wenn der Spaß im Vordergrund stehe, sei Disziplin im Zirkus unerlässlich. Je nach Interesse, Fähigkeit, Begabung und Mut, wählten die Kinder ab fünf Jahren ihren Teil in der Show. Von der ersten Ansage bis zur letzten Verbeugung wurde alles von den jungen Künstlern übernommen. "Die Kinder sind wie verwandelt", kommentiert der Zirkusprofi deren Fortschritte. Jugendzentrumsleiter Moran Dzang, der die Aktion betreut hatte, bestätigt wie begeistert alle Teilnehmer bei der Sache waren. In der großen Abschlussgala zeigten sich die Familienmitglieder sichtlich beeindruckt von dem, was ihr Nachwuchs innerhalb der vergangenen drei Tage auf die Beine gestellt hatte. Zu sehen gab es Fakire, Drahtseilakte, eine Feuershow und den riskanten Tanz zwischen den Bambusstangen, die von den Assistenten gegeneinandergeschlagen wurden. Sichtlich Mühe hatten die beiden Clowns "zehn starke Männer" in die Manege zu bekommen und an den beiden Enden eines Seils zu platzieren. Als hätten es die unfreiwilligen Nebendarsteller geahnt: Beim Tauziehen sollte es nicht bleiben. "Wir wollten nur mal sehen wie viele Ochsen an ein Seil passen", scherzten die beiden Mädchen. Mit stehenden Ovationen honorierte das Publikum die gelungene Vorstellung. Die jungen Artisten revanchierten sich mit einem Freudentanz in der Manege.




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