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Basteln, sezieren, pflanzen: Biologie-Woche bei der Grundschule Krankenhagen

Wo die rotäugigen Riesenameisen zur Besucherattraktion werden...

Krankenhagen (clb). Fünf Tage lang haben die Krankenhäger Grundschüler ihr Matheheft und ihren Füller gegen Mikroskop und Pipette eingetauscht - und sich an die verschiedensten Versuche mit Pflanzen herangewagt, Wissenswertes über die Lebensräume Wiese und Wald erfahren und zugleich kleine Informationsschilder und -tafeln für die zahlreichen Besucher erstellt, die sich am vergangenen Freitag beim "Tag der offenen Tür" von den Ergebnissen überzeugen konnten.

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Alle zwei Jahre veranstaltet die Grundschule Krankenhagen eine Projektwoche, jedes Mal unter einem anderen Motto. Diesmal hatten sich die Schüler für das Thema Biologie entschieden. Insgesamt gab es sechs Gruppen, bei denen jeweils die ersten und zweiten Klassen sowie die dritten und die vierten gemeinsam etwas erarbeiten sollten. So sollte eine Gruppe das Thema Insekten behandeln, eine andere das Thema Zootiere. Die übrigen Gruppen befassten sich mit der Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser sowie mit den Lebensräumen Wiese und Wald. In der Pflanzengruppe hatten die Dritt- und Viertklässler zum Beispiel die Möglichkeit zu schauen, wie Erbsen Gips zum Platzen bringen oder unter welchen Bedingungen sich Kressesamen am besten entwickeln. "Wir haben Samen in den Kühlschrank, in ein Glas, ins Wasser, ins Licht und ins Dunkle gestellt und dann geschaut, wo die Kresse am besten wächst", erzählen Lisa Klehmeier und Laura Schmieding aus der Klasse 4b, die beide in der Pflanzengruppe mitgearbeitet haben. Und das Ergebnis? "Im Glas wächst Kresse am besten, weil die Pflanzen dort schwitzen und das Nasse von oben wieder heruntertropft", erklären die beiden Zehnjährigen. Den beiden hat die biologische Woche sehr viel Spaß gemacht. "Wir haben noch Brennnesselpfannkuchen und Naturkaugummi gemacht", erklärt Lisa. "Und Seife mitDuft und Farbe, die wir dann später geformt haben", ergänzt Laura. In der Gruppe "Unter- wasserwelt" konnten die Kinder verschiedene Versuche mit dem Medium Wasser machen - und den Unterschied von Süß- und Salzwasser feststellen sowie Wassertiere und ihre Lebensumstände untersuchen. "Wir haben einen Fisch auseinandergenommen und die einzelnen Teile unter dem Mikroskop angeschaut", erzählt die zehnjährige Lisa Stolzenburg. Auf diese Weise konnten die Schüler auch die Anatomie dieses Lebenwesens kennenlernen. Auch Schulleiterin Antje Kronenberg ist mit dem Verlauf der Projektwoche sehr zufrieden und freut sichüber die gute Beteiligung der Kinder: "Die Schüler waren immer sehr interessiert und motiviert - und eine Woche voll bei der Sache." Die nächste Projektwoche findet dann in zwei Jahren wieder statt - unter welchem Thema, das wird noch nicht verraten...



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