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Wirtschaftsvereinigung Bad Münder setzt auf Söltjer-Meile

BAD MÜNDER. Die Wirtschaftsvereinigung trommelt für ihr neues Kind, die Söltjer-Meile – mit finanziellen Mitteln, Fachpersonal und nicht unerheblichem Risiko.
Knapp 4500 Euro hat die Vereinigung aus Unternehmern und Einzelhändlern schon in die Organisation gebuttert.

Der neu gewählte Vorstand der Wirtschaftsvereinigung: Horst Freutel, Michael Engel, Achim Stadie, Uwe Ketelhake und Michael Maly. Foto: Dittrich
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

„Die Agentur arbeitet nicht umsonst“, erklärte Schatzmeister Michael Maly. Sollte die Meile ein Misserfolg werden, steht auch die WV mit in der Kreide – bis maximal 5000 Euro, wie Maly die Verträge erklärte. Die Kasse sei aber weiterhin ausgeglichen. „Wir sind eben kein Sparverein“, sagt Vorsitzender Achim Stadie zum Kontostand der WV, „Überschüsse werden reinvestiert.“

Anke Thies von der Werbeagentur Kontor3, die die Meile organisiert, konnte indes den aktuellen Stand der Planungen präsentieren: Auf der Langen Straße wird mit Autohändlern und anderen Ausstellern eine Mobilitäts-Meile entstehen, zwischen den Ständen werden Bereiche für Essenstände und Aktionsflächen entstehen. Nach wie vor sind aber noch Flächen zu haben – sowohl im großen Zelt auf dem Steinhof als auch entlang der Lange-, Markt- und Echternstraße.

Bei dem Unterhaltungsprogramm setzt die Agentur aus Wunstorf auf regionale Künstler, Musiker und Vereine: Neben dem bereits angekündigten münderaner Entertainer Christian Korten und den „Deisterjungens“ aus Springe werden auch „Lars and Friends“, die Irish-Folk-Band „Scot Erin“ aus Hannover und der Shantychor „Besanschot“ aus Altenhagen auftreten. „88 Miles“ aus Hameln haben auch zugesagt. „Und Bikonelli wird sich an dem Wochenende mit Walk-Acts präsentieren“, kündigte Thies an. Während Klaus Kork vor dem Kornhus Salz sieden wird, organisiert die Sparkasse das Kinderfest.

Die Söltjer-Meile war auch der Einstieg für Stadie, die Kommunikation mit der Stadt zu kritisieren: Die Meile sollte ursprünglich im Sommer stattfinden, der Termin im Juli kollidierte aber mit dem Dorfgemeinschaftsfest in Bakede. „Die Absprache ist immernoch ein Problem“, folgerte Stadie daraus. Bürgermeister Hartmut Büttner verteidigte indes die Terminverwaltung der Getour: „Bei den Vereinen in der Kernstadt funktioniert das schon ganz gut.“ Gleichzeitig forderte er dazu auf, Termine im Vorfeld anzumelden. „Das haben wir gemacht, trotzdem ist es so gelaufen“, entgegnete Stadie daraufhin. Eine Lösung für die Zukunft gebe es leider immernoch nicht, kritisierte er weiter. „Wir müssen da am Ball bleiben.“

Am Ball bleibt auch das Vorstandsteam der WV: Bei der Versammlung wurden Maly und Stadie sowie Michael Engel (Vorsitzender) in ihren Ämtern bestätigt. Für die Zukunft einigte man sich außerdem darauf, Möglichkeiten für eine passive Mitgliedsschaft auszuloten. Ehemalige WV-Mitglieder könnten so der Vereinigung treu bleiben, ohne weiterhin den vollen Beitrag zu zahlen. Gegenstimmen gab es zu dem Antrag nicht, die Satzungsänderung muss allerdings erst ausgearbeitet werden.

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