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Krankenhaus-Förderverein steht vor wichtigen Entscheidungen zur Zukunft im neuen Gesamtklinikum

Wird die Erfolgsgeschichte fortgeführt?

Stadthagen (tbh). Dieses Jahr feiert der Förderverein des Kreiskrankenhauses Stadthagen sein 20-jähriges Bestehen. „20 Jahre Förderverein, das ist eine Erfolgsgeschichte“, betonte der Vorsitzende Wilhelm Söhlke bei der Hauptversammlung. Ob der Förderverein diese Erfolgsgeschichte im Hinblick auf das neue Klinikum Schaumburg fortschreiben will und kann, das müsse jedoch noch entschieden werden.

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Als Gast war auch Ralph von Follenius, von der Geschäftsleitung der Krankenhausprojektgesellschaft des Klinikums Schaumburg eingeladen. Er stellte den Mitgliedern des Fördervereins die Pläne für die Zusammenführung der drei Krankenhäuser Stadthagen, Rinteln und Bückeburg in das neue Klinikum vor. Unter dem Titel: „Gesamtklinikum Schaumburger Land: Drei Kulturen auf dem Weg zur Einheit“ erläuterte von Follenius wie aus „drei mal eins sogar mehr als drei“ entstehen soll. „Das Ziel ist, dass 2015 alle als Team in den Neubau einziehen und nicht als drei Krankenhäuser mit gegenseitigen Querelen“, so die Formulierung des Geschäftsführers.

An der Liste der Geräte, die der Förderverein im vergangenen Jahr für das Kreiskrankenhaus angeschafft hat, führte Söhlke den Anwesenden vor Augen, wie wichtig der Förderverein seine Pflicht zur Verbesserung der Pflegesituation nimmt. Von Follenius betonte, dass er sich freuen würde, wenn der Förderverein auch in dem Neubau seine Arbeit fortführen würde. Im Anschluss an den Vortrag des Geschäftsführers des neuen Klinikums entbrannte eine angeregte Diskussion über einzelne Punkte bei der Zusammenführung der Krankenhäuser. Unter anderem wurde die Frage aufgeworfen, ob Hunderte Krankenhäuser nicht überflüssig seien. Aus Sicht von von Follenius ist so eine Aussage nicht haltbar: „Die Versorgung kann besser und preiswerter gestaltet werden, wenn man prüft, wie Krankenhäuser zusammengeführt werden können.“ Bürgermeister Bernd Hellmann, der als Gast dem Vortrag ebenfalls beiwohnte, sprach die Gestaltung des ambulanten und stationären Konzepts an. „Das ist ein Punkt, auf den ich immer wieder angesprochen werde, weil der vor Ort in Stadthagen drückt“, so Hellmann, der darauf drängte, dieses Thema zügig in Angriff zu nehmen. Obwohl das wichtig sei, erklärte von Follenius, dass das stationäre Konzept Vorrang haben müsse.



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