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Apotheker verkaufen trotz Rezeptfreiheit nicht jeder Frau die Pille danach

„Wir sind keine Moralwächter, aber...“

Ja, die beiden Frauen waren schon ziemlich sauer“, sagt der Rintelner Apotheker Klaus Bellwinkel. Er spricht von zwei Kundinnen, die am Wochenende in die b33-Apotheke kamen, um sich während der Notdienstzeit die „Pille danach“ zu besorgen. Die beiden gingen davon aus, dass sie dieses Notfall-Medikament zur Verhütung einer Schwangerschaft umstandslos erhalten würden, jetzt, da die Rezeptpflicht dafür aufgehoben wurde. Offensichtlich aber gibt es Gründe, die Präparate doch nicht auszuhändigen. Bellwinkel jedenfalls legte beiden Frauen nahe, stattdessen zum Frauenarzt zu gehen. Die „Pille danach“ verkaufte er ihnen nicht.

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Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite


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