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Landrat Tjark Bartels wirbt im Kreistag für gemeinsames Konzept zur Schulträgerschaft

„Wir laufen Gefahr, Millionen zu versenken“

Hameln-Pyrmont. Schulformen und Schulbauten im Landkreis prägten gestern in weiten Teilen die vierstündige Sitzung des Kreistages Hameln-Pyrmont. Gleich zu Beginn warb Landrat Tjark Bartels dafür, fraktionsübergreifend ein gemeinsames Papier zu erarbeiten, „mit dem Ziel, Konzeptionen zu bündeln“, wie der Sozialdemokrat betonte. Erst wenn das gelänge, so der Chef der Kreisverwaltung, könne einer gemeinsamen Schulträgerschaft, die dann beim Landkreis liegen solle, zugestimmt werden. „Ohne Bedingungen. Gibt es keine Einigung, bleibt alles, wie es ist. Dann trägt der Landkreis die Kosten 25:25“, versicherte Bartels. Damit meinte er beispielsweise die Zuschüsse für die geplanten Neubauten am Schulzentrum Nord in Hameln und am Humboldt-Gymnasium in Bad Pyrmont, die der Landkreis dann zu 25 Prozent in bar und zu 25 Prozent als Darlehn tragen wolle (wir berichteten). Die restlichen 50 Prozent müssten dann jedoch über die Städte und Kommunen finanziert werden. „Es geht nicht gegen Hameln oder Bad Pyrmont, es geht darum, die Kosten im Landkreis Hameln-Pyrmont gerecht zu verteilen.“

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