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Fußballplatz zwischen November und März nicht bespielbar

„Wir brauchen einen Kunstrasenplatz“

RISCHENAU. Es fehlt ein Kunstrasenplatz. Darüber sind sich die Fußballer des TSV Rischenau einig.

Manfred Hinz, Claudia Töberich und Martin Eichmann wurden vom Vorsitzenden Detlef Töberich im Namen des Vereins für ihr herausragendes Engagement geehrt. FOTO: YT

Autor:

Karl-hermann Schmitt

„Zwischen Oktober oder November und März ist der Fußballplatz nicht bespielbar“, erklärten die Verantwortlichen des Sportvereins einmütig. „Wir fahren für Trainingseinheiten dann auch mal nach Höxter, zu dem dortigen Kunstrasenplatz – falls wir einen Termin bekommen“, berichtete Obmann Sebastian Tunke.

Zum Sachstand in Lügde meldete sich Karin Trompeter zu Wort, die als Vorsitzende des Stadtsportverbands einen Antrag an die Stadt richtete. „Alle Lügder Sportvereine sind sich einig, gemeinsam einen einzigen Kunstrasenplatz im Stadtgebiet zu nutzen. Und dass dieser in Sabbenhausen angelegt werden soll, da er von allen Sportlern gut zu erreichen ist und hier auch das Umfeld ideal ist. Also habe ich im Mai einen Antrag an die Stadt geschickt.“ An einem lauschigen Julitag erhielt sie dann auch eine telefonische Eingangsbestätigung. „Es kam auch eine schriftliche Eingangsbestätigung vom Bürgermeister – datiert vom 5. Oktober, in dem dieser mitteilte, dass andere Projekte jetzt Vorrang hätten.“

Unabhängig vom Inhalt zeigte sich die Stadtsportverbandsvorsitzende irritiert von dem beschaulichen Tempo, mit dem der Eingang des Antrags bestätigt wurde. „Wir brauchen aber einen Kunstrasenplatz“, erklärte Jugendwart Jannik Müller, „wenn wir von den anderen Kommunen sportlich nicht abgehängt werden wollen.“

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Denn alle Nachbargemeinden verfügten über einen solchen Platz, der eben auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen bespielt werden kann. Außerdem habe es sich in anderen Orten gezeigt, dass ein solcher Platz die Jugendarbeit beleben könne. „Kaum dass die Sportvereine über einen solchen Platz verfügten, stieg auch das Interesse bei den Jugendlichen am Fußball“, wusste Müller. Sportlich läuft es beim TSV Rischenau.

Der Vorsitzende Detlef Töberich freute sich, auf der Mitgliederversammlung des Vereins, dass es wieder eine zweite Fußball-Herrenmanschaft gebe und dass auch die erste Mannschaft nun wieder in ruhigere Fahrwasser segele. „Allerdings haben wir einen sehr kleinen Kader und da berufsbedingt niemals alle gemeinsam trainieren können, ist ein Übungsbetrieb mit sechs oder sieben Fußballern nur bedingt effektiv zu gestalten.“

Im Jugendfußball mit der Jugendspielgemeinschaft, in die alle Lügder Vereine ihre Nachwuchskicker einbringen, stehen die Zeichen auch auf Grün. „Allerdings werden noch Betreuer gesucht“, wandte sich Töberich an die Vollversammlung, den Aufruf möglichst weit zu streuen.

Auch Ute Müller, die für das Turnen und Kinderturnen verantwortlich zeichnet, und Stephan Mehnert, der für den verhinderten Wilfried Schäfer vom Tennis berichtete, zeichneten ein zufriedenstellendes Bild von den Sparten. Ebenso wie Karin Trompeter, die sich freute, dass die Fußballer auch beim Sportabzeichen aktiv waren.

Für besonderes Engagement wurden Manfred Hinz und Claudia Töberich mit der silbernen Vereins-Ehrennadel geehrt. Martin Eichmann war 22 Jahre als Sozialwart im Verein engagiert. Und die letzten 12 Jahre darüber hinaus noch als Geschäftsführer tätig. Da er beruflich und familiär sehr stark eingebunden sei, erklärte er, nicht weiter für diese Ämter kandidieren zu wollen. Und so wurde er mit riesigem Beifall und besonderem Dank des Vorsitzenden und einer besonderen Ehrung aus den Reihen des geschäftsführenden Vorstands verabschiedet.

Bei den Vorstandswahlen wurde Detlef Töberich als Vorstand bestätigt, Jannik Müller als Jugendwart und Stefan Biastoch als stellvertretender Geschäftsführer. Der bisherige Kassierer Daniel Biastoch wurde zum Geschäftsführer gewählt, dessen bisheriger Stellvertreter Paul Funk wurde Kassierer und Jan Töberich zu dessen Vertreter. Alle Funktionsträger wurden einstimmig gewählt, ebenso auch die Spartenleiter.



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