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Winterdienst der Stadt muss um kurz nach 4 Uhr zum Streuen ausrücken

Bad Münder (st). In der Nacht zu gestern gegen 4.15 Uhr hieß es für die zehn Mitarbeiter des städtischen Bauhofes antreten zum Winterdienst. Der erneute Wintereinbruch hatte zu glatten Straßen in Bad Münders Kernstadt und den Ortsteilen geführt. Nachdem „Wetterfrosch“ Rainer Pertz zuvor die Zustände gecheckt und den Einsatzbefehl gegeben hatte, machten die Fahrer ihre Räum- und Streufahrzeuge (l.o.) klar und rückten aus. „Wir haben uns darauf eingestellt und hatten Rufbereitschaft“, sagte der Leiter des Baubetriebsamtes, Hans-Jürgen Lamp (Foto). Nach einem ausgearbeiteten Räum- und Streuplan machte der Einsatztrupp zunächst die Hauptstrecken und Gefahrenstellen wieder sicher . In der Kernstadt gehört die Hannoversche Straße zu den gefährlichsten Strecken. „Im Lager haben wir für ungefähr fünf Tage Streusalz liegen“, so Lamp. Bei längeren Glatteisperioden muss nachbestellt werden. Der Leiter des Baubetriebsamtes hofft auf das Verständnis der Bürger, sollte es im Zuge des Winterdienstes zu Behinderungen kommen.

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